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Sánchez erklärt Gemeinden in Valencia und Alicante zu Katastrophengebieten und fordert Klimapakt

Nach schweren Unwettern in der Comunitat Valenciana kündigt Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez die Einstufung betroffener Orte als „zona gravemente afectada por una emergencia de protección civil“ an und wirbt erneut für einen parteiübergreifenden Klimapakt.

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat am 20. Oktober 2026 nach einem Besuch des Einsatzstabs in Oliva (Comunitat Valenciana) angekündigt, mehrere von der jüngsten DANA betroffene Gemeinden als „zona gravemente afectada por una emergencia de protección civil“ einzustufen. Diese Erklärung, umgangssprachlich als Katastrophengebiet bekannt, ermöglicht beschleunigte Vergabeverfahren, direkte Hilfen und steuerliche Erleichterungen. La Moncloa kündigte an, die formelle Entscheidung und erste Soforthilfen kurzfristig im Rat der Minister zu behandeln.

Nach Angaben der öffentlich-rechtlichen RTVE kamen durch die Unwetter vier Menschen ums Leben. Einsatzkräfte meldeten mehrere Hundert Rettungsmaßnahmen, in Teilen der Provinzen Valencia und Alicante gab es vorübergehende Ausgangs- und Verkehrs­beschränkungen. Priorität hätten weiterhin die Suche nach Vermissten, die Sicherung kritischer Infrastruktur und die Wiederherstellung der Grundversorgung, hieß es übereinstimmend aus Einsatzkreisen.

Sánchez sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und rief zu enger Koordination zwischen Zentralstaat, der Comunitat Valenciana und den Kommunen auf. Der Präsident der Generalitat Valenciana, Carlos Mazón, unterstützte vor Ort eine schnelle Schadensaufnahme als Grundlage für die Verteilung der Hilfen. Beide verwiesen auf die Bedeutung funktionierender Frühwarn- und Zivilschutzstrukturen in der Region Valencia und in der Provinz Alicante.

Über den akuten Hilfsbedarf hinaus warb Sánchez abermals für einen parteiübergreifenden „Pacto de Estado“ gegen die Klimanotlage. Zur Begründung verwies er darauf, dass sich Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse veränderten und präventive Maßnahmen Leben retten und Folgekosten senken könnten. Konkrete finanzielle Zusagen und die endgültige Liste der betroffenen Gemeinden sollen nach Vorlage der Bewertungen der autonomen und kommunalen Stellen in den nächsten Sitzungen des Rates der Minister beschlossen werden.

Die von La Moncloa mitgeteilten Schritte zur Erklärung der „zona gravemente afectada por una emergencia de protección civil“ und die Opferzahlen von vier Toten sind durch die Veröffentlichungen der spanischen Regierung und der RTVE belegt. Prognosen zur weiteren Wetterlage und zu langfristigen Klimarisiken blieben in den offiziellen Mitteilungen zurückhaltend; die Regierung stellte jedoch zusätzliche Präventions- und Anpassungsmaßnahmen in Aussicht, die im Rahmen des Haushalts und bestehender Zivilschutzprogramme präzisiert werden sollen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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