Die dritte Ausgabe des Wettbewerbs Pucela Chef hat in Valladolid 3.000 Euro für lokale Hilfsangebote eingeworben. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen am 26. September 2026 rund 60 junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren zusammen, um in Teams Gerichte zuzubereiten, die kulinarische Verbindungen zwischen Spanien und Hispanoamerika aufgreifen. Die Veranstaltung fand in Kooperation der städtischen Concejalía de Juventud mit der Cámara de Comercio de Valladolid und der Escuela Internacional de Cocina statt.
Die Einnahmen speisten sich aus Teilnehmerbeiträgen und gespendeten Honoraren. Pro Person wurden drei Euro erhoben, zudem verzichteten sechs beteiligte Profiköchinnen und -köche nach Veranstalterangaben jeweils auf 400 Euro Honorar. Ergänzend trugen die Cámara de Comercio de Valladolid und die Escuela Internacional de Cocina zum Endbetrag bei. Insgesamt standen damit 3.000 Euro für soziale Zwecke zur Verfügung. Die Mittel fließen über die Fundación Inocente an vier in Valladolid aktive Organisationen: Aspace, ASPAYM Castilla y León, Down Valladolid und Pyfano. Konkrete Zusagen für eine längerfristige Finanzierung wurden nicht mitgeteilt.
Die Jury setzte sich aus Fachleuten aus Gastronomie und Medien zusammen. Bewertet wurden neben Kreativität und handwerklicher Ausführung auch ernährungswissenschaftliche Kriterien. Die Stadt hob den Beitrag des Formats zur Jugendbeteiligung, zur Ernährungsbildung und zum interkulturellen Austausch hervor. Der Wettbewerb ist Teil eines städtischen Programms, das in diesem Jahr die Ernennung von Valladolid zur „Ciudad Inocente“ begleitet; diese Einordnung stammt von den Veranstaltern.
Die Verantwortlichen kündigten an, Pucela Chef fortzuführen. Konkrete Termine, Budgets oder thematische Schwerpunkte für kommende Ausgaben wurden bislang nicht veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe dokumentiert jedoch einen unmittelbaren Ertrag für lokale Unterstützungsstrukturen und verknüpft ihn mit einem öffentlichen Lernangebot für junge Menschen.
Die Angaben zu Teilnehmerzahl, Datum und Verteilung der Erlöse wurden von der Stadtverwaltung und den beteiligten Einrichtungen bestätigt. Über Namen einzelner Gewinnerteams, detaillierte Jurybewertungen oder genaue Menüfolgen lagen zunächst keine übergreifend veröffentlichten Informationen vor. Hinweise auf überregionale Fördermittel oder zusätzliche Sponsoren jenseits der genannten Einrichtungen wurden nicht gemacht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).