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Pradales nimmt am Forum La Toja teil und stellt Euskadis Sicht vor

Lehendakari Imanol Pradales diskutiert am Freitag beim Forum La Toja mit Alfonso Rueda und Salvador Illa über Wettbewerbsfähigkeit und Kohäsion. Der baskische Regierungsrat beschloss zugleich einen Zuschuss für Donostia-San Sebastián und neue Angebote für…

Der Lehendakari des Baskenlands, Imanol Pradales, wird am Freitag, dem 2. Oktober 2026, beim Forum La Toja an einer Gesprächsrunde mit den Präsidenten von Galicien und Katalonien, Alfonso Rueda und Salvador Illa, teilnehmen. Das kündigte Regierungssprecherin Maria Ubarretxena nach der Sitzung des baskischen Regierungsrats am 29. September 2026 an. Moderieren wird Antón Costas, Präsident des spanischen Wirtschafts- und Sozialrats. Thema der Runde ist die Verbindung von Wettbewerbsfähigkeit und territorialer Kohäsion im europäischen Kontext.

Parallel dazu hat der Regierungsrat mehrere Maßnahmen mit unmittelbarem Regionalbezug beschlossen. Die Stadt Donostia-San Sebastián erhält einen direkten Zuschuss von 777.000 Euro, um das Programm zur Unterstützung obdachloser Menschen auszuweiten. Nach Regierungsangaben ermöglicht die Finanzierung, bis zu 100 weitere Menschen in das Programm Otorduak aufzunehmen. Eine neue Modalität sieht eine vollständige tägliche Mahlzeit an sieben Tagen in der Woche in kooperierenden Gaststätten vor. Die zuständige Ministerin Nerea Melgosa begründete den Schritt mit einem menschenrechtsorientierten Ansatz, der Normalität statt Segregation fördere und Ernährungshilfe mit sozialer Inklusion verknüpfe.

Zudem gab die Regierung grünes Licht für einen Kooperationsvertrag mit der Cuadrilla de Añana zur Einrichtung des ersten GAZ-Dienstes im ländlichen Bereich von Álava. Der Dienst wird in den Büros der Cuadrilla in Rivabellosa angesiedelt und richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 34 Jahren, die dort leben, studieren oder arbeiten – sowie an jene, die dort ihr Lebensprojekt aufbauen möchten. Angeboten werden klare Informationen, individuelle Begleitung und praktische Unterstützung bei Entscheidungen zur persönlichen Autonomie und Emanzipation.

Fortgeführt wird außerdem der Preis für Gute Praktiken in der Altersfreundlichkeit im Rahmen des Programms Euskadi Lagunkoia Berria. Ziel ist es, Initiativen auszuzeichnen, die die Lebensqualität älterer Menschen verbessern. Seit 2019 wird der Preis jährlich vergeben; aktuell sind laut Regierung 90 Gemeinden beteiligt – 40 in Bizkaia, 27 in Gipuzkoa und 23 in Araba.

Nach Darstellung der Sprecherin soll die Teilnahme Pradales’ am Forum La Toja dazu dienen, die Erfahrungen Euskadis in eine breiter angelegte Debatte zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einzubringen. Die oben genannten Beschlüsse des Regierungsrats sind unabhängig davon unmittelbar wirksam und adressieren soziale Teilhabe, Jugendförderung und demografische Herausforderungen im Baskenland.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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