Politik

PP sagt Teilnahme an Sitzung zu minderjährigen Migranten in Ceuta zu und grenzt sich von Vox ab

Elías Bendodo kündigte am Montag in Barcelona an, dass der Partido Popular an der für Donnerstag einberufenen Kommission zur Lage unbegleiteter Minderjähriger in Ceuta teilnimmt. Zugleich betonte er die Distanz zu Vox: „Somos partidos…

Der Partido Popular (PP) wird an der für Donnerstag, den 13. August 2026, anberaumten Sitzung der Comisión Sectorial de Infancia y Adolescencia zur Situation der unbegleiteten Minderjährigen in Ceuta teilnehmen. Das kündigte der PP-Vizegeneralsekretär Elías Bendodo am Montag, 10. August, in Barcelona an. Es sei „gut zuzuhören, auch wenn wir den Vorschlägen der Regierung völlig ablehnend gegenüberstehen“, sagte Bendodo. Der PP halte sich an die Gesetze und werde dies weiterhin tun: „Wir sind eine Staatspartei und eine verantwortungsvolle Partei.“ Zudem forderte er die Zentralregierung auf, mit Marokko zu verhandeln, damit die in Ceuta befindlichen Minderjährigen zu ihren Familien zurückkehren können.

Bendodo grenzte die Volkspartei klar von Vox ab. Man habe zu diesem Thema „keinerlei Vorschlag“ von Vox erhalten und verfolge unterschiedliche Strategien: „Somos partidos distintos“ – wir sind unterschiedliche Parteien. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Vox angekündigt, dass seine Vizepräsidenten in mehreren von der PP geführten Regionalregierungen der Sitzung fernbleiben werden. Vox lehnt den von der Zentralregierung vorgeschlagenen Verteilungsmechanismus für die Minderjährigen ab.

Trotz der Ablehnung durch Vox wollen PP-geführte Autonomien an der ersten Runde mit der zuständigen Ministerin Sira Rego (Jugend und Kindheit) teilnehmen oder sie zumindest nicht blockieren. Ziel des Treffens ist es, die Lage der in Ceuta befindlichen Minderjährigen zu bewerten und zwischen Staat und Regionen über mögliche Maßnahmen zu sprechen. Die Zusammenkunft ist Teil der regulären Abstimmung zwischen dem Ministerium und den Autonomien in Fragen der Kindheit und Jugend.

Bendodo erneuerte in Barcelona außerdem seine Kritik an Ministerpräsident Pedro Sánchez. Es sei eine „Unverschämtheit“, dass der Regierungschef seinen Urlaub fortsetze, während die Situation in Ceuta andauere. Zugleich vermied der PP-Politiker es, die Taktik von Vox im Detail zu kommentieren, und verwies darauf, dass jede Partei ihre eigene Linie verfolge.

Mit der zugesagten Teilnahme will der PP nach eigener Darstellung Gesprächsbereitschaft zeigen, ohne inhaltliche Vorbehalte aufzugeben. Die Distanzierung von Vox unterstreicht die Bemühung der Volkspartei, die Auseinandersetzung um die Betreuung und mögliche Verteilung der Minderjährigen institutionell zu verhandeln.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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