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Pfiffe gegen Navarras Präsidentin Chivite bei Guardia-Civil-Feier in Pamplona

Bei der Feier der Guardia Civil zum Nationalfeiertag in Pamplona ist Navarras Präsidentin María Chivite von Teilen des Publikums ausgebuht worden. Die Guardia Civil mahnte per Lautsprecher Ruhe und Respekt an, danach lief die…

In Pamplona ist es am 12. Oktober zu Pfiffen und Buhrufen gegen María Chivite gekommen. Die Präsidentin der Comunidad Foral Navarra nahm an der Feier der Guardia Civil zum Tag der Virgen del Pilar und zur Fiesta Nacional teil. Nach Angaben der Veranstalter und übereinstimmender Medienberichte rief ein Teil der Anwesenden der Regierungschefin Missfallenskundgebungen zu, als sie vor der Comandancia eintraf. Auch die Delegierte der Zentralregierung in Navarra, Alicia Echeverría, wurde ausgebuht.

Die Guardia Civil unterbrach den Ablauf kurz und forderte per Lautsprecher zu Ruhe und Respekt auf. In der Durchsage wurde darauf hingewiesen, dass es sich um einen institutionellen Akt handle, bei dem die Flagge Spaniens als staatliches Symbol in Formation stehe und ein Gedenken an die Gefallenen abgehalten werde. Nach dem Appell verlief die Zeremonie ohne weitere Zwischenrufe. Zu dem Akt hatten sich mehrere hundert Personen eingefunden, darunter Vertreter der Sicherheitskräfte, Angehörige und Veteranen.

Hintergrund des Termins ist der 12. Oktober, an dem in ganz Spanien die Fiesta Nacional begangen wird. Zugleich feiert die Guardia Civil an diesem Datum die Virgen del Pilar, die Patronin des Korps. Die Teilnahme von María Chivite an der Veranstaltung in Pamplona fiel in diesem Jahr mit ihrer Abwesenheit von der Militärparade in Madrid zusammen; in früheren Jahren hatte sie dort zeitweise teilgenommen. Über die Gründe für die Missfallenskundgebungen äußerten sich die Veranstalter nicht.

Die dokumentierten Pfiffe und die Lautsprecherdurchsage sind belegte Vorgänge vor Ort. Politische Bewertungen oder weitergehende Schlussfolgerungen lagen unmittelbar nach der Feier nicht vor. Weder die Regierung von Navarra noch die Delegation der spanischen Zentralregierung in Navarra veröffentlichten zunächst Stellungnahmen zu dem Vorfall. Ob die Episode in Pamplona zu weiteren politischen Reaktionen führt, ist offen.

Die Guardia Civil hob während der Zeremonie den institutionellen Charakter des Gedenkens hervor. Damit sollte gewährleistet werden, dass die offiziellen Programmpunkte – darunter das Hissen der Flagge und die Ehrung der Toten – ungestört stattfinden konnten. Nach der Intervention setzte sich der geplante Ablauf fort, ohne dass es zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen kam.

Der Vorfall bleibt damit ein lokales Ereignis im Rahmen der landesweiten Feiern in Spanien, das in Navarra besondere Aufmerksamkeit erhielt, weil es zentrale Repräsentanten des Landes und der Region betraf.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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