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Partido Popular und Vox verhandeln bis zur Frist über Senatsabkommen

Partido Popular und Vox ringen am 26. Oktober 2026 bis zur Einreichungsfrist um eine gemeinsame Strategie für den Senat. Bis zum Morgen lag keine bestätigte Vereinbarung vor.

Partido Popular und Vox haben ihre Gespräche über ein gemeinsames Vorgehen für den Senat bis an die Frist am 26. Oktober 2026 geführt. Ziel ist, Konkurrenzkandidaturen in ausgewählten Provinzen zu vermeiden oder gemeinsame Listen zu bilden. Damit wollen beide Parteien ihre Chancen auf zusätzliche Mandate in der Cámara Alta erhöhen. Bis zum Morgen des 26. Oktober lag öffentlich keine formelle Vereinbarung vor, wie Vertreter beider Seiten betonten.

Alberto Núñez Feijóo bestätigte die laufenden Gespräche und begründete sie mit dem Ziel, eine Mehrheit im Senat zu sichern. Aus Parteikreisen verlautete, zur Debatte stünden Rückzüge einzelner Bewerber, taktische Absprachen in umkämpften Provinzen sowie eine Koordinierung bei von Regionalparlamenten entsandten Senatoren. Vox ließ verlauten, keine Option auszuschließen, betonte aber, es gebe keinen Zeitdruck für einen endgültigen Abschluss. Eine rechtsverbindliche, schriftliche Einigung wurde bis dahin nicht vorgelegt. Santiago Abascal hatte zuvor die Bereitschaft zu einem Abkommen signalisiert.

Hintergrund ist die institutionelle Rolle des Senats im spanischen Verfassungssystem. Zwar liegt die Gesetzesinitiative primär beim Abgeordnetenhaus, doch kann eine starke Mehrheit im Senat politische Projekte beschleunigen und Vetos symbolisch untermauern. Darüber hinaus bedarf die Ernennung von Richterinnen und Richtern des Verfassungsgerichts im Senat qualifizierter Mehrheiten, sodass die Sitzverteilung in der Cámara Alta langfristige Wirkungen entfalten kann. Genau hier setzt die Rechnung beider Parteien an.

Auch auf der linken Seite gibt es Koordinierungsversuche: Die PSOE und das Bündnis Frente Amplio kündigten Mitte Oktober Absprachen für gemeinsame Senatslisten an, um eine erneute Mehrheit der Rechten zu verhindern. Beide Lager reagieren damit auf die Besonderheiten des Senatswahlrechts, bei dem Listenbündnisse in Provinzen mit knappen Mehrheitsverhältnissen entscheidend sein können.

Der Fristbezug ist im offiziellen Wahlkalender verankert. Der Boletín Oficial del Estado legte Mitte Oktober den Zeitplan für die Wahl am 29. November 2026 fest, einschließlich der Termine für Einreichung und Veröffentlichung der Kandidaturen. Nationale Medien berichteten übereinstimmend über die bis zuletzt geführten Gespräche zwischen Partido Popular und Vox. Eine abschließende, öffentlich bestätigte Vereinbarung lag am Morgen des 26. Oktober 2026 nicht vor. Wie die letzten Stunden vor Fristende verlaufen, blieb zunächst offen; beide Parteien hielten sich konkrete Zusagen vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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