Politik

Óscar Puente tadelt König Felipe VI. wegen Handschlag mit Javier Negre in Cali

Spaniens Transportminister Óscar Puente hat König Felipe VI. für einen kurzen Handschlag mit dem Journalisten Javier Negre bei der Amtseinführung des kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella in Cali scharf kritisiert und die Geste…

Spaniens Transportminister Óscar Puente hat König Felipe VI. wegen eines kurzen Handschlags mit dem Journalisten Javier Negre bei der Amtseinführung des kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella in Cali kritisiert. In Beiträgen auf X (ehemals Twitter) vom 10. und 11. August 2026 nannte Puente die Aufnahme der Begegnung eine „absoluta ignominia“ und argumentierte, der Monarch müsse als „símbolo del Estado“ die Wirkung öffentlicher Gesten außerhalb eines protokollarischen Rahmens stärker bedenken.

Fotos und Videos zeigen, wie König Felipe VI. Negre am 7. August 2026 am Rande der Feierlichkeiten in der kolumbianischen Stadt Cali die Hand schüttelt und wenige Worte mit ihm wechselt. Negre ist in Spanien als Journalist bekannt und hat die Plattform Estado de Alarma gegründet. Puente bezeichnete ihn als „activista de ultraderecha“ und „profesional del bulo“ und verwies darauf, Negre habe die Königin und den König in der Vergangenheit wiederholt schwer beleidigt. Aus Puentes Sicht schadet ein solches Bild der öffentlichen Rolle des Staatsoberhaupts, wenn es nicht Teil einer institutionellen Beziehung ist.

Die Szene entstand im Umfeld der Amtseinführung von Abelardo de la Espriella, die am 7. August 2026 in Cali stattfand und zu der König Felipe VI. als Gast anreiste. Spanische Medien verbreiteten die Aufnahmen der kurzen Begegnung, die nach Angaben Puentes nicht im Rahmen einer offiziellen Protokollsequenz erfolgte. Die Wortmeldungen des Ministers entwickelten sich in den sozialen Netzwerken rasch zum innenpolitischen Thema; im Mittelpunkt steht die Abwägung zwischen der repräsentativen Zurückhaltung des Monarchen und der Alltagsnähe öffentlicher Auftritte im Ausland.

Belegt ist, dass die Begrüßung zwischen König Felipe VI. und Javier Negre stattfand und dass Óscar Puente seine Kritik daran öffentlich formulierte. Die Bewertung der Geste bleibt politisch umstritten und hängt – folgt man Puentes Argument – an der Frage, welche Kontakte eines Staatsoberhaupts in Kolumbien außerhalb eines strikt institutionellen Rahmens als unbedenklich gelten. Weitere offizielle Einordnungen der konkreten Szene lagen bis Montag nicht vor; die Debatte stützt sich vor allem auf die kursierenden Bilder und Puentes Beiträge auf X.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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