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Osakidetza startet betreutes Training nach Schlaganfall im Hospital Gorliz

Am 29. Oktober 2026 haben Hospital Gorliz und Getxo Kirolak ein Pilotprogramm für zwölf Wochen betreutes Training nach abgeschlossener Reha vereinbart.

Am 29. Oktober 2026 haben das Hospital Gorliz von Osakidetza und die kommunale Sportorganisation Getxo Kirolak ein Kooperationsabkommen für ein Pilotprogramm mit betreutem Bewegungstraining nach einem Schlaganfall geschlossen. Bis zu 24 Patientinnen und Patienten, die ihre primäre Rehabilitation abgeschlossen haben, sollen über 12 Wochen an überwachten Gruppensitzungen in den Sportanlagen von Gobela teilnehmen.

Laut Mitteilung richtet sich das Angebot an Erwachsene nach ischämischem oder hämorrhagischem Schlaganfall mit leichten bis moderaten motorischen Einschränkungen, die sicher an Gruppenaktivitäten teilnehmen können. Die Auswahl der Teilnehmenden und die individuelle Trainingsplanung übernimmt der Servicio de Medicina Física y Rehabilitación des Hospital Gorliz. Ziel ist es, Reha-Erfolge zu stabilisieren, Folgeschäden zu mindern, Komplikationen vorzubeugen und die Selbstständigkeit, das Wohlbefinden sowie die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Osakidetza verweist auf wissenschaftliche Evidenz, wonach betreute körperliche Aktivität nach einem Schlaganfall die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit, Muskelkraft, das Gleichgewicht, die Mobilität und die Unabhängigkeit im Alltag verbessert. Zusätzlich könne sie das emotionale Wohlbefinden und die Zuversicht fördern und Räume für Begegnung und gegenseitige Unterstützung schaffen.

Zur Einordnung nennt die Gesundheitsverwaltung Fallzahlen für das Jahr 2025: Rund 6.900 von Osakidetza betreute Schlaganfallpatientinnen und -patienten, davon 51,9 Prozent Männer und 48,1 Prozent Frauen. Mehr als die Hälfte, 3.858 Fälle (56,2 Prozent), entfielen auf Menschen über 75 Jahre; in dieser Gruppe lag der Frauenanteil bei 55,3 Prozent. Nach Territorien wurden mehr als 800 Fälle in Araba, über 3.500 in Bizkaia und über 2.400 in Gipuzkoa behandelt. Im Vergleich zu 2024 blieb die Gesamtzahl stabil, mit einem leichten Anstieg in der Altersgruppe über 75 Jahre.

Politisch-strategisch ordnet Osakidetza das Projekt in den Pacto Vasco de Salud ein. Das Abkommen setzt auf Prävention, Gesundheitsförderung und eine stärker gemeindenahe Versorgung, die unterschiedliche Institutionen und Akteure zusammenführt. Für Betroffene könnte das neue Format eine niedrigschwellige Fortsetzung der Rehabilitation im Wohnumfeld bedeuten. Offene Punkte betreffen die Ausweitung nach der Pilotphase: Die Mitteilung nennt keine Angaben zu Kosten, Finanzierung über die Erprobung hinaus oder zu konkreten Evaluationskriterien. Solche Entscheidungen bleiben an nachgeordnete Prüfungen und Wirksamkeitsnachweise gebunden.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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