Die Residenz Nortear Ilustrado beginnt heute auf der Illa de San Simón und läuft bis 9. Oktober. Nach Angaben der Xunta de Galicia arbeiten sechs Illustratorinnen und Illustratoren aus Galicien und dem Norte de Portugal in dieser achten Ausgabe gemeinsam an Projekten, die sich ausdrücklich von Architektur inspirieren lassen. Der Aufenthalt umfasst Arbeitsphasen auf der Insel, ein begleitendes Vermittlungsprogramm sowie die spätere Präsentation der Ergebnisse.
Kern des Formats ist die gemeinsame Entwicklung von Skizzenbüchern mit Originalarbeiten, die sich auf die räumliche Situation der Insel und auf architektonische Motive beziehen. Die Organisatoren planen, die entstandenen Serien in einer Publikation zusammenzuführen und in Ausstellungsformaten zu zeigen. Konkrete Termine für Veröffentlichung und Präsentationen werden noch festgelegt.
Vorgesehen sind auch Begegnungen mit Ausbildungsstätten: Studierende der Kunst- und Designschulen Pablo Picasso in A Coruña, Antonio Faílde in Ourense und Ramón Falcón in Lugo sollen im Rahmen von Workshops Einblick in Arbeitsprozesse erhalten. Ziel ist es, den Austausch zwischen Ausbildung und professioneller Praxis zu vertiefen und die Sichtbarkeit der Illustration in der Region zu erhöhen.
Nortear Ilustrado ist Teil des grenzüberschreitenden Programms Nortear, das die Zusammenarbeit zwischen Galicien und dem Norte de Portugal fördert. Träger sind die Xunta de Galicia sowie die Agrupación Europea de Cooperación Territorial Galicia–Norte de Portugal in Zusammenarbeit mit der portugiesischen Regionalbehörde CCDR-N. Das Programm ist in der Euroregion Galicia–Norte de Portugal verankert und wird teilweise über Interreg kofinanziert. Die Initiatoren betonen, dass die Residenz auf nachhaltige Netzwerke und wiederkehrende Formate abzielt, die Produktion, Vermittlung und öffentliche Präsentation verbinden.
Die Illa de San Simón dient seit Jahren als Ort für künstlerische Arbeitsaufenthalte in Galicien. Für die aktuelle Ausgabe verankern die Veranstalter den thematischen Zugriff auf Architektur im konkreten Umfeld der Insel und ihrer Bauten. Damit soll der Austausch über Zeichentechniken, Raumbezug und visuelle Erzählweisen angeregt werden.
Die Angaben beruhen auf amtlichen Mitteilungen und regionalen Kulturinformationen. Der aktuelle Nachrichtenanlass ist der Beginn der Residenz und ihr auf Architektur ausgerichtetes Programm. Aussagen zu späteren Präsentationen sind Ankündigungen; belastbare Fristen liegen derzeit nicht vor.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).