Navarra

Neues Radar an der A-12 bei Zizur Mayor startet am 19. Oktober

Navarras Verkehrsdienst nimmt am Montag ein fest installiertes Radar an der A-12 bei Zizur Mayor in Betrieb. Die Anlage am Kilometer 5,948 in Richtung Pamplona soll Tempolimits durchsetzen und Unfälle am Anschlussknoten reduzieren.

Der Verkehrsdienst der Regierung von Navarra setzt am Montag, 19. Oktober 2026, ein fest installiertes Radar auf der A-12 bei Zizur Mayor in Betrieb. Die Anlage steht bei Kilometer 5,948 in Fahrtrichtung Pamplona nahe dem Anschlussknoten von Zizur Mayor. Die Maßnahme soll Geschwindigkeitsüberschreitungen eindämmen und die Sicherheit an diesem Streckenabschnitt erhöhen. Grundlage ist eine am 15. Oktober in der Ausgabe des Boletín Oficial de Navarra veröffentlichte Genehmigung.

Nach Angaben der Behörde waren Kabine und Technik bereits im Sommer montiert und in einer Testphase. Mit der Veröffentlichung im Boletín Oficial de Navarra ist nun der rechtliche Rahmen geschaffen, die erfassten Bilder und Messwerte für Bußgeldverfahren zu nutzen. Tráfico Navarra hat den regulären, sanktionierenden Betrieb ausdrücklich ab dem 19. Oktober angekündigt.

Im Vorfeld wurden die Verkehrszeichen rund um den Standort angepasst. Die zuständige Abteilung des Gobierno de Navarra koordinierte dies mit der Policía Foral und der Guardia Civil. Entlang der A-12 und der Zufahrtsäste wurden Vorankündigungen auf den Kontrollpunkt angebracht und Geschwindigkeitsbeschilderungen neu geordnet. Die Begrenzung auf 80 km/h wurde im betroffenen Zufahrtsast näher an die Ausfahrt des Tunnels El Perdón verlegt, damit Fahrende ausreichend Zeit zur Anpassung ihrer Geschwindigkeit haben.

Der Einbau fester Radarkabinen zählt nach Einschätzung der Regionalverwaltung zu den wirksamsten Instrumenten gegen zu hohe Geschwindigkeit. Er wird als Beitrag zur Verringerung der Unfallhäufigkeit am Anschluss interpretiert. Das Ayuntamiento von Zizur Mayor hatte zuvor eine bessere Sichtbarkeit und Anordnung der Schilder verlangt, um die präventive Wirkung zu stärken; die nun umgesetzte Neuordnung folgt diesen Hinweisen.

Zeitlich ist zwischen den formalen und den praktischen Wirkungen zu unterscheiden: Während Rechtswirkungen typischerweise am Tag nach der amtlichen Veröffentlichung einsetzen, hat die Behörde den konkreten Start des sanktionierenden Betriebs für den 19. Oktober festgelegt. Aussagen über mögliche Auswirkungen auf die Unfallzahlen sind Einschätzungen der Verwaltung; belastbare Werte dazu liegen aktuell nicht vor.

Der Standort an der A-12 gilt als stark befahrene Ein- und Ausfahrt zur Regionalkapital Pamplona. Mit dem Start des Radars ab Montag ist die Übergangsphase abgeschlossen; die Messungen werden dann für Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen herangezogen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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