Navarra

Navarra startet Impfkampagne gegen Grippe und Covid am 19. Oktober

Das Gesundheitsressort der Regionalregierung legt den Beginn der kombinierten Impfungen auf den 19. Oktober fest und priorisiert über SMS-Termine Menschen ab 80 Jahren, Kinder von 6 bis 59 Monaten und Schwangere.

Navarras Departamento de Salud beginnt am 19. Oktober mit der gemeinsamen Impfkampagne gegen Influenza und Covid-19. Nach Angaben der Regionalregierung werden die Termine gestaffelt vergeben. Der Servicio Navarro de Salud-Osasunbidea verschickt dazu SMS-Einladungen an Personen, für die eine Impfung ausdrücklich empfohlen ist. Vorrang erhalten Menschen im Alter von 80 Jahren und darüber, Kinder zwischen 6 und 59 Monaten sowie Schwangere. Die Ankündigung erfolgte am 5. Oktober und bildet den aktuellen Anlass der Kampagne.

Die Gesundheitsverwaltung verweist auf die etablierte Staffelung zum Saisonstart: Zunächst werden hochbetagte Personen, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie Menschen mit erhöhtem Risiko schwerer Verläufe eingeladen. Im weiteren Verlauf folgen weitere Alters- und Berufsgruppen, darunter Personal im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Terminvereinbarung läuft über die üblichen Kanäle des Servicio Navarro de Salud-Osasunbidea; die SMS informieren jeweils, ab wann eine Buchung möglich ist.

Die kombinierte Impfstrategie soll die Belastung der Kliniken und Hausarztpraxen in der Herbst- und Winterperiode dämpfen, wenn Grippeviren und Sars-CoV-2 parallel zirkulieren können. Das Departamento de Salud betont, dass die Impfung von Schwangeren in jedem Trimester empfohlen ist. Für Kleinkinder von 6 bis 59 Monaten gilt die Empfehlung ebenso, da sie ein erhöhtes Risiko für Komplikationen tragen. Auch Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen werden ausdrücklich adressiert.

Für die genaue Reihenfolge und mögliche, leicht abweichende Anfangstage einzelner Gruppen verweist die Regionalverwaltung auf ihre laufenden Hinweise. Solche Differenzierungen sind in den vergangenen Jahren üblich gewesen, etwa wenn Pflegeheime oder Beschäftigte im Gesundheitsdienst vorab eigene Termine erhalten. Das kann in der öffentlichen Kommunikation zu unterschiedlichen Datenangaben führen, ändert aber nichts am offiziellen Start der allgemeinen Kampagne in der dritten Oktoberwoche.

Zahlen zur erwarteten Impfstoffverfügbarkeit oder zu Zielquoten nannte die Regionalregierung zunächst nicht. Der Servicio Navarro de Salud-Osasunbidea hebt hervor, dass eine hohe Durchimpfung in Einrichtungen mit verletzlichen Personen ein zentrales Ziel ist. Für die Praxis bleibt der individuelle Termin maßgeblich, der per SMS oder im Buchungssystem freigeschaltet wird. Navarra folgt mit der Entscheidung dem landesweiten Vorgehen, wonach die saisonale Grippeimpfung erneut mit der Covid-19-Auffrischung gebündelt wird.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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