Murcia

Murcia: Umweltminister stellt El-Valle-Bilanz 2025 vor und kündigt Modernisierung an

Das Wildtierzentrum El Valle in Murcia hat 2025 insgesamt 4.393 Tiere betreut – 41 Prozent mehr als 2024. Minister Juan María Vázquez stellte die Zahlen vor und kündigte eine Planung für Modernisierungen im Wert…

Das Centro de Recuperación de Fauna Silvestre El Valle in der Región de Murcia hat im Jahr 2025 insgesamt 4.393 Tiere aufgenommen und behandelt, 1.287 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg um 41 Prozent. Die Zahlen wurden am 11. September 2026 von Umweltminister Juan María Vázquez bei einem Besuch des Zentrums vorgestellt. Demnach entfielen mehr als 87 Prozent der Einlieferungen auf Vögel; besonders häufig waren Seglerarten, vor allem Mauersegler und Fahlsegler, mit zusammen 2.323 Exemplaren.

Bei den Reptilien war die Maurische Landschildkröte mit 292 Eingängen die am häufigsten registrierte Art. Unter den Säugetieren dominierte der Europäische Igel mit 66 Fällen. Rund 80 Prozent der Tiere wurden laut Darstellung der Regionalregierung von Privatpersonen gemeldet. Von den im Jahr 2025 behandelten Tieren konnten 1.356 wieder ausgewildert werden. Im Zentrum arbeiten zwölf Beschäftigte in Pflege, tierärztlicher Behandlung und Dokumentation.

Vázquez kündigte an, die Region vergebe die Projektplanung für eine Modernisierung des Zentrums. Geplant ist eine Investition von rund 700.000 Euro, um die Kapazitäten an den gestiegenen Bedarf anzupassen. Geprüft werden unter anderem ein eigener Bereich für die Hospitalisierung von Meeresschildkröten, bessere Bedingungen für Behandlungen sowie verbesserte Möglichkeiten für Nekropsien. Der Minister begründete die Maßnahmen mit dem deutlichen Zuwachs der Fälle und der Notwendigkeit, die Versorgung geschützter Arten effizient sicherzustellen.

Das Centro de Recuperación de Fauna Silvestre El Valle ist seit den 1980er Jahren Teil der naturschutzfachlichen Infrastruktur der Región de Murcia. Seit 2009 summieren sich die dokumentierten Aufnahmen nach Angaben der Regionalverwaltung auf mehr als 34.000 Fälle. Fachleute führen den jüngsten Anstieg vor allem auf eine höhere Meldebereitschaft in der Bevölkerung sowie auf intensivere Kontrollen und Rettungsaktionen durch Umweltbedienstete zurück. Prognosen über die weitere Entwicklung wurden nicht abgegeben.

Die genannten Zahlen und Vorhaben stammen aus Mitteilungen der Regionalregierung, die bei dem Besuch von Juan María Vázquez kommuniziert wurden, und wurden von Europa Press berichtet. Darüber hinaus verweist die offizielle Informationsseite des Landes zum Centro de Recuperación de Fauna Silvestre El Valle auf Auftrag und Zuständigkeiten der Einrichtung. Einschätzungen über Ursachen und Interessen sind von den belegten Angaben getrennt dargestellt.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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