Murcia

Murcia führt intelligentes Bewässerungssystem in städtischen Grünanlagen ein

Murcia hat ein vernetztes Bewässerungssystem für mehr als 150 Parks und Gärten mit rund 50.000 Bewässerungspunkten in Betrieb genommen, das Wasserabgaben an Messwerte und Wetterdaten koppelt.

Der Stadtrat von Murcia hat am 12. August 2026 ein vernetztes Bewässerungssystem für die städtischen Grünflächen in Betrieb genommen. Nach Angaben des Ayuntamiento de Murcia steuert die Infrastruktur mehr als 150 Parks und Gärten und umfasst rund 50.000 einzelne Bewässerungspunkte. Die Anlage passt Wassermengen und Laufzeiten an gemessene Bodenfeuchte und aktuelle Wetterdaten an, um den Verbrauch zu senken und Überwässerung zu vermeiden.

Die Kennzahlen gehen aus einer städtischen Mitteilung und einer regionalen Agenturmeldung vom Dienstag hervor. Ziel ist eine bedarfsorientierte Versorgung der unterschiedlichen Pflanzbereiche, die je nach Exposition, Boden und Bepflanzung variiert. Schaltzeiten lassen sich zentral ändern oder automatisch sperren, wenn Regen vorhergesagt wird.

Der Schritt ist Teil einer seit 2025 verfolgten Modernisierung der Bewässerung als Baustein der Smart-City-Strategie Murcias. Nach städtischen Unterlagen wurden in ausgewählten Anlagen Sensoren, lokale Steuergeräte und Wetterstationen installiert und über eine Plattform zur Fernüberwachung und -steuerung (Telemanagement) vernetzt. In früheren Mitteilungen bezifferte die Stadt für bereits umgerüstete Bereiche eine Verbrauchsreduktion von etwa 35 Prozent; diese Zahl beruht auf der automatischen Aussetzung bei Niederschlag und der Steuerung nach Feuchtewerten.

Mit der Ausweitung verfolgt die Stadt zwei Ziele: die Anpassung an längere Trockenphasen und eine Entlastung des kommunalen Haushalts durch geringeren Frischwasserbezug. Technisch erlaubt die Kombination aus Sensorik und zentraler Datenverarbeitung die feinere Steuerung einzelner Sektoren innerhalb eines Parks, etwa die gezielte Versorgung von Baumscheiben oder neugepflanzten Beeten, ohne angrenzende Flächen übermäßig zu bewässern. Das kann die Vitalität der Vegetation in Hitzewellen stützen und die Pflegeintervalle stabilisieren.

Belegt sind die Abdeckung von mehr als 150 Anlagen und rund 50.000 Bewässerungspunkten aus den aktuellen Stadtangaben sowie die schrittweise Einführung der Fernsteuerung seit 2025. Offengelassen hat die Verwaltung in den eingesehenen Dokumenten, welche Anbieter die Komponenten liefern, wie die Wartung organisiert ist und bis wann die vollständige Umrüstung aller vorgesehenen Flächen erreicht sein soll.

Bei verlässlichem Betrieb und transparenter Auswertung kann das System den Wasserverbrauch Murcias senken und die Widerstandsfähigkeit der städtischen Vegetation in Hitzewellen erhöhen. Maßgeblich sind die Qualität der Implementierung und die Anpassungsfähigkeit der Steuerungslogik an lokale Besonderheiten.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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