Murcia

Murcia eröffnet internationales Symposium zur Tafeltraube

In Murcia hat am 29. September 2026 das 11. Internationale Symposium zur Tafeltraube begonnen. Regionpräsident Fernando López Miras hob die Rolle der Region Murcia für Produktion, Forschung und Export hervor.

In Murcia hat am 29. September 2026 das 11. Internationale Symposium zur Tafeltraube begonnen. Die Tagung läuft seit dem 28. September und dauert bis zum 2. Oktober 2026. Nach Angaben der Organisatoren vereint das Treffen mehr als 600 Fachteilnehmende, von denen ein Großteil aus dem Ausland anreist. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Branchenverbänden um APOEXPA, getagt wird unter anderem im Hotel Nelva in der Stadt Murcia. International firmiert das Treffen als International Table Grape Symposium (ITGS).

Bei der Eröffnung betonte der Präsident der Region, Fernando López Miras, die Bedeutung der Region Murcia für die Tafeltraubenproduktion in Spanien und auf internationalen Märkten. Als Treiber nannte er Fortschritte in der Bewässerung, die enge Zusammenarbeit zwischen dem Instituto Murciano de Investigación y Desarrollo Agrario (IMIDA) und privaten Züchtungen sowie die schnelle Verbreitung neuer kernloser Sorten. Branchenangaben zufolge ist die Region stark auf kernlose Tafeltrauben spezialisiert und bündelt einen großen Anteil der spanischen Anbauflächen. Die Regionalregierung verweist dabei auf Innovation, Forschung und das Wassermanagement als zentrale Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Programm des ITGS verknüpft wissenschaftliche Vorträge mit marktnahen Formaten. Schwerpunkte sind Sortenentwicklung und -schutz, Pflanzenschutz und phytosanitäre Anforderungen, Nachernteverfahren, Vermarktungsstrategien sowie Anpassungen an den Klimawandel. Die Themen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab – vom Feld über Packhäuser bis zur Logistik und zum Export. Sortenschutz umfasst dabei die Sicherung von Züchtungsrechten und Lizenzmodellen für neue kernlose Varietäten; bei Pflanzengesundheit geht es um Prävention, Monitoring und Bekämpfung von Schaderregern und Krankheiten, die für exportorientierte Lieferketten maßgeblich sind. Nachernte und Verpackung zielen auf Qualitätserhalt und Rückverfolgbarkeit, ein Schwerpunkt, den die Organisatoren ebenso hervorheben wie Präzisionsbewässerung und nachhaltige Materialien.

Die Ausrichter erwarten kurzfristige Effekte für die Stadt Murcia durch höhere Beherbergungs- und Dienstleistungsumsätze während der Kongresstage. Mittel- bis langfristig setzen regionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf verstärkte Kooperationen und Technologietransfer mit internationalen Partnern, etwa bei Präzisionsbewässerung, nachhaltigen Verpackungen und rückverfolgbaren Lieferketten. Zu den Zielen zählt, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Erzeugerinnen und Erzeuger zu sichern und neue Absatzmärkte zu erschließen. Die Angaben zu Teilnehmerzahl, Herkunft der Gäste und wirtschaftlichen Effekten beruhen auf Mitteilungen der Veranstalter und der regionalen Presse.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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