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Mompó bestreitet Kenntnis eines Dossiers zu Pérez Llorca und fordert Gang zur Staatsanwaltschaft

Vicent Mompó, Präsident der Diputación de Valencia und PP-Provincialchef, wies in Valencia Vorwürfe um ein mutmaßliches Dossier gegen Juanfran Pérez Llorca zurück und verlangte, Verdachtsfälle der Justiz zu übergeben. Der PSPV hatte das Papier…

Vicent Mompó hat am 1. Oktober in Valencia bestritten, von einem Dossier gegen den Präsidenten der Generalitat Valenciana, Juanfran Pérez Llorca, Kenntnis zu haben. Der Präsident der Diputación de Valencia und Vorsitzende des Partido Popular in der Provinz erklärte vor Medienvertretern, er wisse nicht, „von welchem Dossier die Rede ist“, und bezweifle, dass die PP-Parteizentrale in Madrid ein solches Dokument besitze. Zugleich forderte er, etwaige strafrechtlich relevante Sachverhalte umgehend der Staatsanwaltschaft zu melden.

Seine Äußerungen folgten auf die Veröffentlichung eines Papiers durch den PSPV, das nach Darstellung der Sozialisten Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Umfeld von Pérez Llorca enthalten soll. Die Generalsekretärin des PSPV, Diana Morant, hatte angekündigt, das Dossier nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. Konkrete, öffentlich belegte Straftatbestände wurden bislang nicht vorgelegt. Der PSPV spricht von der Schwere der behaupteten Vorgänge, hält Einzelheiten jedoch mit Verweis auf die juristische Bewertung zurück.

Mompó warf den Sozialisten vor, mit dem Thema Lärm zu erzeugen, um von politischen Problemen der eigenen Seite abzulenken. Er knüpfte seine Aussagen an die Bedingung, dass jeder Verdacht der Justiz übergeben werden müsse, falls Anhaltspunkte für Delikte vorlägen. Auf die Frage, ob das Papier innerhalb des PP entstanden sein könnte, entgegnete er, er bezweifle dies und verfüge selbst über kein entsprechendes Dokument.

In Les Corts Valencianes hatte der PSPV den Vorgang zuvor öffentlich gemacht. Aus der Parteiführung der Sozialisten hieß es, man werde die Unterlagen der Staatsanwaltschaft vorlegen, damit diese prüfe, ob Ermittlungen einzuleiten sind. Aus dem Umfeld von Pérez Llorca war zunächst keine detaillierte Reaktion zu inhaltlichen Punkten zu hören; der Präsident der Generalitat Valenciana steht als amtierender Regierungschef im Zentrum der Vorwürfe, die bislang nicht gerichtlich überprüft sind.

Der aktuelle Nachrichtenstand lässt die Rollen klar erkennen: Der PSPV erhebt einen politisch gewichtigen Verdacht und kündigt einen formalen Schritt zur Justiz an; Mompó als führender Vertreter des Partido Popular in der Provinz Valencia weist die Darstellung zurück, verlangt Beweise und stellt die Herkunft des behaupteten Dossiers in Frage. Bis zu einer Entscheidung der Staatsanwaltschaft handelt es sich um nicht bewiesene Vorwürfe. Weitere politische oder juristische Schritte hängen von der Einleitung und dem Verlauf eines möglichen Prüfverfahrens ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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