Die Regierung der Ciudad Autónoma de Melilla stellt ihre Beschäftigten am Mittwoch, 14. Oktober 2026, ab 10 Uhr frei. Damit sollen sie an den öffentlichen Empfangsformaten für König Felipe VI. und Königin Letizia teilnehmen können. Die Maßnahme wurde am 10. Oktober bekanntgegeben.
Zugleich forderte die Stadt die Delegación del Gobierno in Melilla auf, eine gleichlautende Regelung für die zentralstaatlichen Dienststellen vor Ort zu treffen. Ziel sei es, eine breite Teilnahme der Bevölkerung an den offiziellen Programmpunkten zu ermöglichen. Angaben zu Ausnahmen oder Zusatzdiensten machte die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.
Die Visite der Könige in den beiden spanischen Exklaven ist für Mitte Oktober terminiert: Am 13. Oktober 2026 ist ein Besuch in Ceuta vorgesehen, am 14. Oktober 2026 folgt Melilla. Nach übereinstimmenden Ankündigungen aus Zarzuela und der Regierung vom 1. Oktober handelt es sich um die erste Reise eines spanischen Königspaares nach Ceuta und Melilla seit 2007.
In Melilla wird der Termin als politisches Signal gewertet. Der Stadtpräsident Juan José Imbroda begrüßte die Anreise als Stärkung von Vertrauen und Sichtbarkeit des Staates in der Exklave. Er hatte in den vergangenen Tagen zudem für eine regelmäßige Einbindung der Stadt in nationale Agenden geworben. Zugleich verweisen lokale Stellen darauf, dass der Ablauf vor Ort – vom Protokoll bis zur Verkehrsführung – noch präzisiert wird. Die Stadt rechnet mit hoher Beteiligung an den Empfangspunkten.
Offen ist, ob die Zentralverwaltung Beschäftigte ihrer Melillaer Dienststellen – etwa in Delegationen und nachgeordneten Behörden – ebenfalls freistellt. Die Stadtregierung hat hierzu ausdrücklich eine entsprechende Entscheidung der Delegación del Gobierno angeregt. Bestätigte Programmdetails jenseits der Ankunftszeiten wurden bislang nicht veröffentlicht.
Der aktuelle Anlass ist die am 10. Oktober beschlossene Freistellung ab 10 Uhr für die Beschäftigten der Stadt. Der Hintergrund sind die bereits zum 1. Oktober erfolgten Terminzusagen für Ceuta und Melilla. Weitere politische Bewertungen stammen aus öffentlichen Stellungnahmen der lokalen Behörden; über darüber hinausgehende Schritte der Zentralregierung liegt noch keine Mitteilung vor.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).