Über 5.000 Menschen aus 45 Gemeinden der Part Forana von Mallorca sind am Sonntagmorgen, 13. September 2026, nach einer nächtlichen Wanderung beim Santuario de Lluc eingetroffen. Es war die 45. Auflage der Pujada a Lluc a peu, die in diesem Jahr vom Consell de Mallorca organisiert wurde.
Nach Angaben der Inselverwaltung wurden für Ablauf und Sicherheit zwei Leitstellen eingerichtet, eine in Inca und eine in Lluc. Rund 200 Einsatzkräfte und Helfer waren koordiniert im Einsatz, darunter Straßen- und Rettungsdienste, lokale Polizeikräfte, die Guardia Civil, sanitätsdienstliche Versorgungsposten und Verpflegungsstellen entlang der Route. Die Behörde hob die enge Kooperation der Dienste hervor, um den Zustrom aus den 45 Gemeinden geordnet zu lenken, kritische Abschnitte zu überwachen und Hilfe bei Bedarf rasch bereitzustellen. Die Leitstellen ermöglichten laut Consell de Mallorca eine zentrale Steuerung der Kommunikationswege sowie die bedarfsgerechte Disposition von Teams an Punkten mit höherem Andrang.
Die Nachtwanderung führt traditionell aus den Orten der Part Forana durch die Serra de Tramuntana zum Hochplateau von Lluc. Der letzte Abschnitt weist mehrere hundert Höhenmeter auf. Die Organisation hatte im Vorfeld auf geeignete Ausrüstung und Kondition hingewiesen; entlang der Strecke wurden dafür medizinische Anlaufstellen und Verpflegung eingerichtet. Zusätzlich standen unterstützende Busse zwischen Inca und Lluc bereit, damit Teilnehmende, die das Schlussstück nicht zu Fuß bewältigen konnten, dennoch an der Ankunft am Santuario de Lluc teilnehmen konnten. Inca fungierte dabei als logistischer Knoten der Nacht, an dem sich Teilnehmende bündelten, Einsatzmittel positioniert wurden und der Übergang in den Schlussteil koordiniert wurde.
Mit der Durchführung durch den Consell de Mallorca übernimmt die Inselverwaltung eine traditionsreiche Veranstaltung, die sowohl Wallfahrt als auch gemeinschaftliche Nachtwanderung ist. Bereits im Vorjahr lag die Organisation der Pujada a Lluc a peu beim Consell; das Engagement wird mit dem Erhalt des Brauchs und dem Anspruch begründet, Sicherheit und Logistik professionell zu gewährleisten. Für die diesjährige Ausgabe unterstrichen die Verantwortlichen die Bedeutung eines vernetzten Sicherheits- und Versorgungsmanagements, das an den erwarteten Andrang angepasst wurde. Hinweise auf spezifische Zwischenfälle lagen zunächst nicht vor; die Behörden berichteten von einem geordneten Verlauf der Nacht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).