Andalusien

Málaga: Mann stirbt bei Autoreparatur in Sierra de Yeguas

Ein 46-jähriger Mann ist in Sierra de Yeguas gestorben, nachdem das von ihm angehobene Auto auf ihn gefallen war. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.

Ein 46-jähriger Mann ist am 29. Oktober 2026 in Sierra de Yeguas (Provinz Málaga) gestorben, nachdem das Auto, an dem er arbeitete, auf ihn gefallen war. Nach Angaben der Einsatzleitstelle von 112 Andalucía ging der Notruf um 12:58 Uhr ein. Ein Zeuge meldete, eine Person sei unter einem Fahrzeug eingeklemmt. Die Zentrale von 112 Andalucía koordiniert in Andalusien die Alarmierung der zuständigen Dienste und leitete in diesem Fall umgehend Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an den Einsatzort.

Der Unfall ereignete sich auf dem Gelände einer Landhausparzelle am Camino Almargen, nahe der Landesstraße A-365. Kräfte des Consorcio Provincial de Bomberos de Málaga befreiten den Mann, der unter dem Wagen lag. Vor Ort waren außerdem Beamtinnen und Beamte der Policía Local und der Guardia Civil sowie Notfallmediziner des Centro de Emergencias Sanitarias 061 im Einsatz. Trotz der Bergung konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod feststellen.

Die Behörden machten zunächst keine Angaben zur Identität oder zum Wohnort des Verstorbenen. Zur Unfallursache liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor. In den Meldungen ist von einem mit einem Wagenheber angehobenen Fahrzeug die Rede; in spanischen Berichten wird das Hilfsmittel als gato hidráulico bezeichnet. Warum der Wagen herabfiel, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Wie in solchen Fällen üblich hat die Guardia Civil zusammen mit den lokalen Behörden Ermittlungen aufgenommen. Die Guardia Civil nimmt in ländlichen Gebieten regelmäßig Aufgaben der Polizeiarbeit mit gerichtlichem Bezug wahr; die Policía Local ist für die erste Lageaufnahme im Gemeindegebiet zuständig. Im Rahmen der Ermittlungen wird geprüft, ob technische Mängel, Bedienfehler oder unzureichende Sicherungsmaßnahmen vorlagen. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht an die Ermittlungsbehörden und das zuständige Gericht ein; mögliche straf- oder versicherungsrechtliche Folgen hängen von diesen Feststellungen und gegebenenfalls von technischen Gutachten ab.

Einsatzkräfte weisen in vergleichbaren Situationen regelmäßig auf grundlegende Sicherheitsregeln bei Arbeiten unter Fahrzeugen hin. Dazu zählen das Anheben nur mit geeigneten, geprüften Hebemitteln auf tragfähigem Untergrund, das zusätzliche Absichern des Fahrzeugs mit geeigneten Stützen (z. B. Unterstellböcken) sowie das Verhindern von Wegrollen durch Unterlegkeile, bevor man sich unter das Auto begibt. Weitere Details, etwa zur Identität des Mannes oder zu ersten Ermittlungsergebnissen, lagen bis zum Abend des 29. Oktober 2026 nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen