Madrid

Madrid schafft im Oktober ein Drittel des neuen Beschäftigungszuwachses in Spanien

Offizielle Daten vom 4. November 2026: Die Comunidad de Madrid steuerte mit 58.128 neuen Sozialversicherungsanmeldungen im Oktober 31,1 Prozent des nationalen Zuwachses bei und erreichte 3.985.982 gemeldete Beschäftigte.

Die am 4. November 2026 veröffentlichten Daten des spanischen Ministeriums für Inklusion, Sozialversicherung und Migration zeigen: Die Comunidad de Madrid trug im Oktober den größten Einzelanteil zum Beschäftigungsplus in Spanien bei. In der Region erhöhte sich die durchschnittliche Zahl der bei der Seguridad Social gemeldeten Beschäftigten gegenüber September um 58.128 Personen (+1,48 Prozent) auf 3.985.982. Das entspricht 31,1 Prozent des landesweiten Monatszuwachses. Spanienweit legte die Zahl der gemeldeten Beschäftigten im Oktober um 186.612 zu und überschritt damit die Marke von 22,6 Millionen; binnen eines Jahres kamen landesweit 784.573 hinzu, wie Ministerium und Nachrichtenagenturen berichten.

Im Jahresvergleich verzeichnet Madrid ein Plus von 156.755 gemeldeten Beschäftigten (+4,1 Prozent). Damit entstand in den vergangenen zwölf Monaten etwa jeder fünfte neue Arbeitsplatz Spaniens in dieser Region. Nach Angaben der Regionalverwaltung sank parallel die registrierte Arbeitslosigkeit in der Comunidad de Madrid auf 287.356 Personen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringerte sich binnen Jahresfrist um 3.122 (-2,8 Prozent). Nach Sektoren betrachtet ging die registrierte Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft um 4,4 Prozent, in der Landwirtschaft um 2,3 Prozent und in der Industrie um 1,3 Prozent zurück.

Der Bestand an Selbständigen stieg in Madrid gegenüber dem Vorjahresmonat um 13.218 Personen (+3 Prozent) auf 451.766 – den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Gegenüber September ergibt sich ein Plus von 1,0 Prozent (4.354 Personen). Die Regionalregierung hebt hervor, dass das prozentuale Wachstum sowohl bei den insgesamt gemeldeten Beschäftigten als auch bei den Selbständigen über dem spanischen Durchschnitt lag.

Die Konzentration des Beschäftigungszuwachses in der Hauptstadtregion unterstreicht bestehende Unterschiede zwischen den Autonomen Gemeinschaften. Mögliche Folgefelder sind Verkehrsinfrastruktur, Wohnungsmarkt und öffentliche Dienste in Madrid. Zugleich handelt es sich um Monatsdaten, die stark von saisonalen Mustern geprägt sein können. Verlässliche Aussagen über die Verstetigung des Trends erfordern eine Auswertung weiterer Monate, detaillierte Aufschlüsselungen nach Vertragsformen sowie Informationen zu Arbeitszeit und Produktivität. Die hier berichteten Werte stammen aus den Veröffentlichungen des Ministerio de Inclusión, Seguridad Social y Migraciones und der Comunidad de Madrid vom 4. November 2026 und beziehen sich auf den Datenstand Oktober 2026.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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