Madrid

Madrid: Metro-Linie 6 zwischen Sainz de Baranda und Laguna am 22./23. August gesperrt – kostenlose EMT-Busse

Am Wochenende 22. und 23. August 2026 bleibt die Metro-Linie 6 zwischen Sainz de Baranda und Laguna wegen Arbeiten zur Automatisierung ohne Zugverkehr; die EMT richtet einen kostenlosen Ersatzverkehr ein.

Die Metro-Linie 6 in Madrid wird am Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August 2026, zwischen den Stationen Sainz de Baranda und Laguna gesperrt. Anlass sind Arbeiten zur Vorbereitung der vollständigen Automatisierung der Ringlinie, darunter Transport, Einlagerung und Montage von Bahnsteigtüren. Für den betroffenen Abschnitt richtet die Empresa Municipal de Transportes (EMT) einen kostenlosen Ersatzverkehr mit Bussen ein, die zu den üblichen Betriebszeiten der Metro verkehren und in der Nähe aller betroffenen Stationen halten. Sainz de Baranda und Laguna bleiben geöffnet und fungieren an beiden Tagen als Endpunkte. Ab Montag, 24. August, soll der durchgehende Zugverkehr auf der Linie 6 wieder aufgenommen werden.

Vom Ausfall betroffen sind die Stationen Conde de Casal, Pacífico, Méndez Álvaro, Arganzuela-Planetario, Legazpi, Usera, Plaza Elíptica, Opañel, Oporto, Carpetana und alle Zwischenhalte bis Laguna. An zentralen Knotenpunkten bleiben Umstiege zu anderen Metrolinien sowie zu Cercanías an den offenen Endstationen möglich. Fahrgäste sollten zusätzliche Reisezeit einplanen. Die EMT weist darauf hin, dass der Ersatzverkehr die Erreichbarkeit aller Stationen des gesperrten Abschnitts sicherstellt.

Die Maßnahmen sind Teil des Projekts, die sogenannte Circular (Línea 6) bis 2027 als erste Linie des Netzes auf fahrerlosen Betrieb umzustellen. Neben der Installation von Bahnsteigtüren laufen Arbeiten an Leit- und Sicherungstechnik, Energieversorgung und betrieblicher Infrastruktur. Nach Angaben der Comunidad de Madrid und des Consorcio Regional de Transportes de Madrid (CRTM) finden Testfahrten ohne Fahrgäste bereits außerhalb der Betriebszeiten statt; der Schritt in den Regelbetrieb ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Die Linie 6 zählt zu den am stärksten ausgelasteten Korridoren des Madrider U-Bahn-Systems, weshalb die Eingriffe in die Infrastruktur in kurze, gebündelte Sperrpausen am Wochenende gelegt werden.

Die Behörden begründen die temporären Sperrungen damit, sicherheitsrelevante Arbeiten zu konzentrieren, die nicht parallel zum Fahrgastbetrieb möglich sind. So sollen Bauzeiten verkürzt und Einschränkungen im Alltag minimiert werden. Zugleich betonen Comunidad de Madrid und CRTM den erwarteten Nutzen der Automatisierung: mehr Kapazität, kürzere Intervalle und stabilere Betriebsqualität. Konkrete Tagesdaten für die vollständige Inbetriebnahme bleiben – abgesehen vom Zieljahr 2027 – offen und hängen vom Fortgang der Ausrüstung und Tests ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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