Die Comunidad de Madrid hat nach Abschluss der zweiten Madrid Tech Week mehr als 50.000 Besucherinnen und Besucher vermeldet. Die Veranstaltungsreihe lief vom 28. Oktober bis zum 5. November 2026 und bündelte mehrere Fachkongresse und Messen in der Hauptstadt. Die Regionalregierung beziffert den wirtschaftlichen Effekt auf über 120 Millionen Euro in der Region Madrid. Es handelt sich dabei um eine Schätzung der Behörden, die typischerweise Ausgaben für Anreise, Unterkunft, Gastronomie, Messestände und Folgewirkungen zusammenführt.
Der größte Einzeltermin war das Tech Show Madrid am 4. und 5. November auf dem Messegelände IFEMA. Nach Angaben des Veranstalters kamen mehr als 29.000 Teilnehmende; Branchenberichte nennen zudem über 500 ausstellende Unternehmen. Ebenfalls unter dem Dach der Woche liefen Advanced Manufacturing sowie weitere spezialisierte Formate.
Zu den Kernprogrammpunkten zählten XFutures 2026 (23. und 24. Oktober), CYSAT (28. Oktober im Centro Digitaliza Madrid), Merge Madrid 2026 (27. bis 29. Oktober im Palacio de Cibeles), Bold Talks’26, Singularity Summit Spain und das Tech Show Madrid. Am 3. November fand in der Real Casa de Correos die Premiere der Global Tech Leaders Awards statt. Ausgezeichnet wurden die Junta de Extremadura, Revolut, Francisco Salcedo, Mistral und die Fundación ProFuturo.
Der regionale Digitalisierungsrat, Miguel López-Valverde, wertete die Resonanz als Bestätigung für Madrids Technologie- und Innovationsprofil. Die Region habe „Talent, Transformationskraft und ein wachsendes Unternehmensökosystem“, sagte er nach Abschluss der Woche. Prognosen, Madrid dauerhaft unter internationalen Referenzen zu etablieren, sind Einschätzungen der Regionalregierung und der beteiligten Organisatoren.
Mit der Bündelung mehrerer Branchentreffen unter einem regionalen Dach positioniert sich Madrid stärker im internationalen Kongressgeschäft. Kurzfristig profitieren Hotellerie, Gastronomie, Verkehr und Messewirtschaft. Mittel- bis langfristig hängt der Nutzen davon ab, ob aus Kontakten konkrete Investitionen, Ansiedlungen oder Forschungskooperationen entstehen. Die gemeldeten Besucher- und Ausstellerzahlen stammen aus Angaben der Comunidad de Madrid und der jeweiligen Veranstalter; unabhängige Endauswertungen lagen zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht vor.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).