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Luft- und Weltraumheer würdigt 2026 den Afrika-Flug der Patrulla Atlántida

Zum hundertsten Jahrestag führt das Ejército del Aire y del Espacio die Patrulla Atlántida in seinem Gedenkprogramm. Der historische Küstenflug startete 1926 in Melilla und endete auf Fernando Póo.

Das spanische Ejército del Aire y del Espacio rückt 2026 zum hundertsten Jahrestag die Patrulla Atlántida in den Mittelpunkt seines Gedenkprogramms Centenario de los Grandes Vuelos. Die Luftstreitkräfte ordnen den Einsatz als eine der prägenden Leistungen der frühen spanischen Luftfahrt ein und bereiten dafür mehrere Erinnerungsformate vor.

Die historisch belegte Unternehmung begann am 10. Dezember 1926 auf der Basis El Atalayón in Melilla. Drei Dornier Wal – getauft auf Andalucía, Cataluña und Valencia – folgten in Formation der westafrikanischen Küste und landeten nach rund zwei Wochen am 25. Dezember 1926 in Santa Isabel auf der Insel Fernando Póo. Die Stadt heißt heute Malabo, die Insel Bioko. Zeitgenössische Berichte verweisen auf einen reinen Flug in Südrichtung; die Rückverlegung der Maschinen erfolgte später auf anderem Wege.

Zweck der Expedition war es, die damals zur Verfügung stehenden Luftbild- und Kartierungsfähigkeiten praktisch zu erproben und dabei eine lange Seestrecke im Verbandsflug zu bewältigen. Die Patrulla führte Kommandant Rafael Llorente Solá. Zu den namentlich dokumentierten Piloten gehörten die Hauptleute Manuel Martínez Merino und Niceto Rubio García. Die Besatzungen mussten mit knapper Infrastruktur entlang der Route auskommen, Zwischenstopps improvisieren und technische Ausfälle sowie Wetterumschwünge kalkulieren. Dass drei Wasserflugzeuge diesen Kurs geschlossen absolvierten, galt in der damaligen Fachwelt als beachtliche organisatorische und navigatorische Leistung.

Die nun angekündigte Würdigung durch das Ejército del Aire y del Espacio reiht die Patrulla Atlántida in eine Serie von historischen Fernflügen ein, mit denen Spanien in den 1920er Jahren Technologieentwicklung und internationale Präsenz demonstrierte. Geplant sind nach Angaben der Streitkräfte unter anderem Ausstellungen und Veröffentlichungen, die Originaldokumente, Routen und Besatzungen zugänglich machen. Offizielle Bestandsaufnahmen nennen die Start- und Ankunftsdaten, die drei Flugzeuge vom Typ Dornier Wal sowie die beteiligten Offiziere und ordnen den Einsatz den „Großen Flügen“ der Epoche zu.

Die Einordnung bleibt dabei klar zwischen Fakten und Deutung getrennt: Verifizierbar sind Daten, Orte, beteiligte Personen und die Zielsetzung der Mission. Offene Forschungsfragen betreffen vor allem die Detailrekonstruktion einzelner Etappen und die Bewertung des damaligen politischen Kontextes. Das Gedenkjahr 2026 schafft einen aktuellen Anlass, diese Aspekte erneut zu sichten und die Rolle der Patrulla Atlántida in der spanischen Luftfahrtgeschichte präzise zu verorten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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