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Logroños Bürgermeister zieht Bilanz zu San Mateo: 50.000 beim Cohete

Conrado Escobar bewertet San Mateo 2026 in Logroño als „für alle“: mehr als 50.000 Menschen beim Cohete, über 300 Programmpunkte und gefeierter Sieger im Feuerwerkswettbewerb.

Vor dem Entierro de la Cuba hat Logroños Bürgermeister Conrado Escobar am 25. September 2026 eine erste Bilanz der Festwoche San Mateo 2026 gezogen. Er sprach von einer Feier „für alle“, mit hoher Beteiligung, vielfältigem Programm und einem insgesamt guten Ambiente. Nach Angaben der Stadt erreichte das Programm mehr als 300 Veranstaltungen in allen Stadtteilen.

Als größter Zuspruch galt der 19. September, der Tag des traditionellen Cohete. Laut Rathaus versammelten sich mehr als 50.000 Menschen auf der Plaza del Ayuntamiento und in den angrenzenden Straßen. Die Stadtverwaltung hob hervor, dass die Verteilung der Veranstaltungen über mehrere Orte und Tageszeiten bewusst gewählt worden sei, um Engpässe zu vermeiden und die Teilnahme aus unterschiedlichen Vierteln zu erleichtern.

Ein Schwerpunkt im Programm war der Wettbewerb der pyrotechnischen Darbietungen im Park La Ribera. Nach Angaben der Organisatoren gewann Pirotecnia Tomás aus Castellón den Wettbewerb der San-Mateo-Feuerwerke 2026. Das Unternehmen soll den Angaben zufolge im kommenden Juni zu den Feierlichkeiten von San Bernabé nach Logroño zurückkehren.

Escobar betonte den inklusiven Ansatz: Angebote seien so geplant worden, dass unterschiedliche Altersgruppen und Bedürfnisse berücksichtigt würden, einschließlich barrierefreier Bereiche. Die Stadt verweist zudem auf eine enge Koordination von Ordnungs- und Rettungsdiensten während der Haupttage. Offizielle Stellen berichteten von einer insgesamt ruhigen Lage ohne schwerwiegende Vorfälle; medizinische Dienste behandelten vor allem leichte Blessuren und Kreislaufprobleme.

Der Bürgermeister ordnete die Bilanz politisch als Bestätigung des aktuellen Konzepts ein. Nach seiner Darstellung haben dezentrale Bühnen, ein breites Musikangebot und Angebote für Familien maßgeblich zur hohen Beteiligung beigetragen. Vertreterinnen und Vertreter der Organisation sehen wirtschaftliche Effekte auch abseits der Innenstadt, da Gastronomie und Handel in mehreren Vierteln von der Besucherinnen- und Besucherfrequenz profitiert hätten.

Kritische Stimmen in der Stadtpolitik und unter Anwohnerinnen und Anwohnern verweisen gleichwohl auf punktuelle Überfüllung in zentralen Straßen sowie die Notwendigkeit, Reinigungs- und Lärmschutzkonzepte präziser zu dokumentieren. Für die weitere Planung kündigte das Rathaus an, Rückmeldungen aus der diesjährigen Auswertung aufzunehmen. Über konkrete Anpassungen will der Stadtrat erst nach Abschlussberichten entscheiden. Fest steht aus Sicht der Stadtspitze: Die Kombination aus dezentralen Angeboten, einem sichtbaren Rahmenprogramm und einem starken Start mit dem Cohete soll die Grundlage für die nächste Ausgabe bilden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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