La Rioja

Logroño wirbt unter der Woche um Weintouristen

Die Stadt und Bodegas de Logroño haben am 5. Oktober 2026 ein Programm vorgestellt, das Kurzaufenthalte von Montag bis Donnerstag mit zwei Nächten, Gastronomie und Verkostungen in sieben Weingütern ab 250 Euro bündelt.

Logroño will den Weintourismus von Montag bis Donnerstag stärken. Die Stadtverwaltung und Bodegas de Logroño haben am 5. Oktober 2026 die Kampagne "Entre semana todo sabe mejor" präsentiert. Herzstück sind buchbare Pakete ab 250 Euro pro Person, die zwei Übernachtungen, ein gastronomisches Menü sowie Besuche und Verkostungen in einer der beteiligten Bodegas kombinieren. Die Aufenthalte werden über lokale Reiseagenturen maßgeschneidert und explizit für Werktage konzipiert.

Die Initiative baut auf einem bestehenden Kooperationsabkommen zwischen dem Rathaus von Logroño und Bodegas de Logroño auf. Eingebunden sind außerdem die Asociación Riojana de Hoteles, die Asociación de Hostelería de La Rioja, die Asociación de Agencias de Viaje de La Rioja und die Federación de Empresarios de La Rioja. Als teilnehmende Weingüter der Stadt werden unter anderem Bodegas Franco-Españolas, Ontañón, Viña Ijalba, Olarra, Campo Viejo, Marqués de Vargas und Arizcuren Bodega y Viñedos genannt.

Nach Angaben der Organisatoren soll das Angebot die Nachfrage entzerren und Logroño auch jenseits der Wochenenden als Ziel für enotouristische Erlebnisse positionieren. Wer die Stadt unter der Woche besucht, könne Weinkeller, Gastronomie und städtische Ressourcen wie das Centro de la Cultura del Rioja ruhiger erleben als an stark frequentierten Tagen. Die Zusammenarbeit mit Hotellerie, Gastronomie und Reiseagenturen soll zugleich einen wirtschaftlichen Impuls an Wochentagen setzen.

Die Eckpunkte sind klar benannt: zwei Nächte in teilnehmenden Hotels, ein abgestimmtes Menü in kooperierenden Restaurants und eine Verkostung in einer der sieben Bodegas der Hauptstadt La Rioja. Konkrete Belegungsziele, erwartete Mehreinnahmen oder Kapazitätsgrenzen wurden bei der Vorstellung nicht beziffert. Zuständige Vertreter betonten jedoch, dass sich die endgültige Programmgestaltung nach dem Profil der Reisenden richte und die Pakete über regionale Agenturen flexibel angepasst würden.

Für Logroño ist der Schritt ein Test, ob sich Aufenthalte weg vom Wochenende hin zu Werktagen verlagern lassen. Entscheidend für die Wirksamkeit werden die tatsächlichen Buchungszahlen, mögliche Preissteuerungen in der Nebensaison und die Abstimmung mit regionalen Veranstaltungen und Verkehrsangeboten sein. Sollte das Modell greifen, könnte es die Auslastung glätten und Betrieben helfen, Personal- und Öffnungszeiten planbarer auf die Woche zu verteilen. Offen bleibt vorerst, welche Kennzahlen für die Erfolgskontrolle herangezogen werden und in welchen Intervallen die Partner eine Auswertung vorlegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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