Weniger als 24 Stunden vor dem Startschuss der San-Mateo-Feste präzisiert Logroño das Sicherheits- und Zugangskonzept für die Plaza del Ayuntamiento. Wegen der erwarteten großen Zahl von Besucherinnen und Besuchern werden Zuflüsse kanalisiert und Ausgänge klar getrennt, um Gedränge zu vermeiden und im Notfall schnelle Hilfe zu ermöglichen.
Das Konzept wird nach Angaben der Stadt bereits am Morgen aktiv und ist etwa eine Stunde vor dem Startschuss besonders sichtbar. Beteiligt sind Policía Local, Policía Nacional, Protección Civil, Feuerwehr und das Rote Kreuz. Zur Lagebeurteilung ist auch Luftüberwachung vorgesehen; nach Angaben der Delegación del Gobierno en La Rioja kommen Drohnen und ein Hubschrauber zum Einsatz, deren Bilder an das Integrierte Operative Polizeiliche Koordinationszentrum (Centro de Coordinación Operativa Policial Integrado) übermittelt werden. Die Maßnahmen wurden in der gemeinsamen Sicherheitsrunde der beteiligten Behörden abgestimmt.
An Punkten mit hoher Dichte werden Ein- und Ausgänge eindeutig beschildert. Als Haupteingänge nennt die Stadt die Straßen Obispo Bustamante, Tricio, Avenida de Colón und Avenida de la Paz. Um das Risiko von Rückstau und Schubbewegungen zu minimieren, ist der Abschnitt der Avenida de la Paz an der Kreuzung mit Juan XXIII auf Höhe der Escuela Superior de Diseño (ESDIR) ausschließlich als Ausgang ausgewiesen; von dort aus ist kein Zugang zur Plaza möglich. Sanitäts- und Rettungsposten werden in unmittelbarer Nähe der Menschenströme positioniert, unter anderem im Bereich Doce Ligero de Artillería und an der Avenida de la Paz.
Der Startschuss, der traditionell den offiziellen Auftakt der Feste markiert, ist für Samstag, 19. September, um 12 Uhr angesetzt. Die Stadtverwaltung appelliert, die markierten Wege zu nutzen und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Temporäre Verkehrsbeschränkungen rund um das Rathaus und angrenzende Straßen werden lageabhängig umgesetzt und vor Ort angezeigt.
Hintergrund: Die Feste von San Mateo gelten als zentraler Termin im Kalender von Logroño und ziehen jedes Jahr zahlreiche Menschen aus der Region und darüber hinaus an. Die Behörden begründen die verstärkten Vorkehrungen mit der hohen erwarteten Auslastung des Platzes und der Notwendigkeit, Rettungswege jederzeit freizuhalten. Prognosen über die Zahl der Anwesenden veröffentlichten die Verantwortlichen nicht; die Maßnahmen zielen nach eigener Darstellung darauf, das Geschehen geordnet und sicher ablaufen zu lassen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).