La Rioja

Logroño beginnt nächste Woche mit Bau des Kreisverkehrs an Vara de Rey

Der Ayuntamiento de Logroño startet in der kommenden Woche die Arbeiten am Kreisverkehr an der Kreuzung Vara de Rey und Pérez Galdós; es kommt zu Umleitungen, wegfallenden Parkplätzen und Änderungen bei Buslinien.

Der Ayuntamiento de Logroño beginnt in der kommenden Woche mit dem Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung der Straßen Vara de Rey und Pérez Galdós. Der Auftrag war im August von der Junta de Gobierno Local vergeben worden; beauftragt ist die Firma Antis Obra Civil S. L. mit einem Volumen von 1.000.397,18 Euro einschließlich Mehrwertsteuer. Der zuständige Stadtrat Íñigo López-Araquistáin kündigte begleitende Verkehrsmaßnahmen und Informationsangebote an.

Nach Darstellung der Stadt soll die Maßnahme den Verkehrsraum ordnen, die Verkehrssicherheit erhöhen, die Barrierefreiheit verbessern und die städtischen Infrastrukturen in einem zunehmend wohn- und geschäftlich geprägten Umfeld erneuern. Zudem werden Verbindungen zur Straße San Antón, zum intergenerationalen Zentrum La Antigua Estación und zur künftigen Busstation betont.

Mit dem Baubeginn gehen kurzfristige Eingriffe in den Verkehr einher. In der Calle Pérez Galdós wird die Durchfahrt je nach Baufortschritt abschnittsweise einseitig geführt. Mehrere Parkplätze entfallen vorübergehend. Das städtische Busnetz wird für die Dauer einzelner Bauphasen angepasst; Details zu Linienführungen und Haltestellenverlegungen will die Stadt schrittweise bekanntgeben. Einen festen Zeitplan für Teilsperrungen nannte die Verwaltung über die Ankündigung des Starts in der kommenden Woche hinaus nicht. Für Rückfragen richtet der Ayuntamiento de Logroño im Foyer von La Antigua Estación einen Informationspunkt ein.

Das Projekt ist in Logroño umstritten. Bürgerinitiativen und Oppositionsfraktionen hatten in den vergangenen Monaten vor allem den befürchteten Verlust von Fußgängerflächen, die Fällung von Bäumen sowie Lärm- und Luftbelastungen kritisiert, insbesondere im Umfeld von Schulen und Wohngebieten. Fraktionen von PSOE, Podemos/IU und Partido Riojano forderten zeitweise eine Aussetzung der Vergabe und zusätzliche Beteiligungsverfahren. Die Stadt weist die Kritik zurück und verweist auf verkehrliche und städtebauliche Verbesserungen.

Politisch ist die Maßnahme in priorisierte Investitionsvorhaben der Stadt eingebettet. Die Arbeiten an der Kreuzung Vara de Rey und Pérez Galdós gelten dabei als Baustein einer breiteren Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt von Logroño. Für die kommenden Wochen sind weitere Detailmitteilungen der Verwaltung zu Umleitungen, Taktungen im Busverkehr und Baustufen zu erwarten. Die Ankündigung des Baubeginns in der nächsten Woche ist der aktuelle Anlass; weitergehende Bewertungen bleiben politischen Akteuren und Anwohnergruppen vorbehalten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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