Kanaren

La Sastrería Teatro zeigt Lorcas La casa de Bernarda Alba am 7. November in Las Palmas

Die Kanarische Regierung kündigt für Samstag, 7. November 2026, 20 Uhr, im Teatro Guiniguada eine zeitgenössische Fassung von Federico García Lorcas La casa de Bernarda Alba an. Restkarten kosten 12 Euro.

Im Teatro Guiniguada in Las Palmas de Gran Canaria ist für Samstag, 7. November 2026, um 20.00 Uhr eine Aufführung von La casa de Bernarda Alba angesetzt. Die Produktion der Kompanie La Sastrería Teatro entsteht in Zusammenarbeit mit der Escuela Municipal de Teatro Pilar Rey. Nach Angaben der Regierung der Kanarischen Inseln sind noch wenige Karten verfügbar; der Preis beträgt 12 Euro.

Die Mitteilung des Gobierno de Canarias stellt die Aktualität des 1936 entstandenen Dramas von Federico García Lorca heraus. Die Inszenierung verfolgt einen zeitgenössischen Zugriff, der zentrale Motive – autoritäre Herrschaft, soziale Konventionen, Kontrolle über weibliche Körper sowie der Konflikt zwischen kollektiver Moral und individuellem Begehren – für das heutige Publikum zuspitzt. Ohne Details zu Regie, Besetzung oder Bühnenbild zu nennen, betont die Ankündigung die Nähe zum Originaltext bei zugleich gegenwartsbezogener Lesart.

Der Stoff: Nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns ordnet Bernarda Alba für ihre fünf Töchter eine achtjährige Trauerzeit und strikte Isolation an. Die Werbung von Pepe el Romano um die älteste Tochter, Angustias, entfacht Rivalitäten und Eifersucht, die das fragile Familiengefüge bedrohen. Die jüngste Tochter, Adela, setzt mit einem grünen Kleid ein Zeichen des Widerstands gegen das auferlegte Schweigen. Lorcas Verdichtung von Macht, Begehren und sozialem Druck hat der spanischen Theatertradition ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts hinterlassen.

Kontext und Anlass: Die Rückkehr des Stücks auf eine kanarische Bühne erhält zusätzlichen Bezug durch das Jahr 2027, in dem das hundertjährige Jubiläum der Generación del 27 ansteht, deren bedeutendste Vertreterinnen und Vertreter – darunter García Lorca – bis heute die spanischsprachige Literatur prägen. Die Veranstalter knüpfen an diese Erinnerung, ohne daraus ein Gedenkformat zu machen: Im Vordergrund steht der Bühnenabend in Las Palmas.

Belegt sind Termin, Ort, beteiligte Institutionen sowie die thematische Setzung der Produktion. Offene Punkte bleiben die künstlerische Leitung, die vollständige Besetzung und mögliche weitere Vorstellungen. Das Teatro Guiniguada führt den Abend im regulären Programm.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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