Aragón

Krankenpfleger aus Huesca spendet 48 Kinderbücher an Hospital San Jorge

Am 13. Oktober 2026 hat Lorenzo Bergua dem Hospital Universitario San Jorge in Huesca 48 kindgerecht illustrierte Bücher über medizinische Untersuchungen und Behandlungen übergeben, um Angst und Unsicherheit bei Kindern zu verringern.

Am Dienstag, 13. Oktober 2026, hat der Krankenpfleger Lorenzo Bergua dem Hospital Universitario San Jorge in Huesca eine Sammlung von 48 Kinderbüchern übergeben. Die Geschichten erklären medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Krankheiten in einfacher Sprache und mit Illustrationen, um jungen Patientinnen und Patienten den Klinikalltag verständlich zu machen. Das Krankenhaus will die Sammlung in die Materialien der Pädiatrie aufnehmen.

Die Bücher beschreiben Routineabläufe wie Blutentnahmen, Röntgenaufnahmen oder das Anlegen eines Gipsverbands. Sie greifen zudem ernstere Diagnosen auf, darunter Diabetes Typ 1 und Krebs im Kindesalter. Ziel ist es, Kindern vorab zu zeigen, was geschieht und warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind. Nach Angaben aus regionalen Berichten soll dies Angst reduzieren, Kooperation erleichtern und Gespräche zwischen medizinischem Personal, Kindern und Familien entlasten.

Bergua begann die Reihe nach eigener Darstellung zu Hause: Seine drei Kinder fragten ihn regelmäßig nach seiner Arbeit im Krankenhaus. Aus kurzen Erklärgeschichten entwickelte sich eine umfassendere Sammlung, die nun der Öffentlichkeit im Rahmen der pädiatrischen Versorgung zugutekommt. Regionale Medien in Aragón dokumentierten die Spende und nennen übereinstimmend den Umfang von 48 Titeln sowie die geplante Nutzung in der Kinderheilkunde.

Die Krankenhausleitung positioniert die Bücher als ergänzendes Werkzeug, nicht als Ersatz für Betreuung. Kindgerechte Vorbereitung gilt in der Pädiatrie als praxisnahe Intervention, um Stress vor Eingriffen zu verringern und Verweigerungshaltungen zu vermeiden. Konkrete Wirknachweise aus dem Einsatz dieser speziellen Sammlung liegen bislang nicht vor; das Haus verweist auf den erzieherischen und kommunikativen Nutzen als Motiv für die Aufnahme in den Bestand.

Die Materialien sollen in Wartebereichen und Behandlungsräumen verfügbar sein und bei Bedarf in Aufklärungsgespräche einfließen. Ob die Sammlung darüber hinaus in präventive Angebote, Schulkooperationen oder Programme der Gesundheitsbildung außerhalb des Krankenhauses integriert wird, ist noch offen. Denkbar wäre zudem eine digitale Aufbereitung, die Familien den Zugang auch vor oder nach einem Klinikaufenthalt ermöglicht.

Mit der Spende erhält das Hospital Universitario San Jorge ein niedrigschwelliges Angebot, das sprachliche und emotionale Hürden im Kontakt mit dem Gesundheitssystem abbauen soll. In einem regionalen Umfeld wie Aragón, in dem Versorgungskapazitäten stark ausgelastet sein können, kann eine solche Ressourcenerweiterung die patientenorientierte Ansprache in der Pädiatrie zielgerichtet unterstützen.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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