Kastilien-La Mancha

Kastilien-La Mancha vergibt 1,3 Millionen Euro an Technologiezentren

Die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha hat am 4. November 2026 die Förderzusage über 1,3 Millionen Euro für vier Centros Tecnológicos veröffentlicht.

Die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha hat am 4. November 2026 die Entscheidung über Fördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro für vier regionale Centros Tecnológicos bekanntgegeben. Zuständig ist die Agencia de Investigación e Innovación (INNOCAM). Die Mittel stammen aus dem Programm Europäischer Regionalentwicklung (Feder) im Rahmen des Programms Feder Castilla-La Mancha 2021–2027 und sind für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen.

Nach Angaben der Behörde gehen die Zuschüsse an vier Zentren, die der Federación de Entidades de Innovación de Castilla-La Mancha (FEDICAM) angehören: das Centro Tecnológico del Calzado (ASIDCAT), das Centro Tecnológico de la Confección (ASINTEC), das Centro Tecnológico del Metal de Castilla-La Mancha (ITECAM) und das Centro Tecnológico de Actividades de la Construcción (NOTIO). Finanziert werden Programme der angewandten Forschung, Innovationsprojekte, Unterstützungsangebote für Forschung und Entwicklung sowie Maßnahmen zur Qualifizierung und zum Wissenstransfer in Unternehmen der Region.

Die nun abgeschlossene Vergabe geht auf eine von INNOCAM veröffentlichte Ausschreibung zurück. Die Ausschreibung wurde am 9. April 2026 gestartet; die Bekanntmachung im Amtsblatt der Region folgte am 15. April 2026. Die formale Auflistung der bewilligten Zuschüsse wurde am 4. November 2026 im Tablón de anuncios der Regionalregierung veröffentlicht. In den Unterlagen wird auf die „Resolución de 09/04/2026“ zur Verfahrensgrundlage verwiesen. Die Förderlinie sieht Höchstbeträge pro Einrichtung vor, um operative Stabilität und die Fähigkeit zur Durchführung mehrjähriger Projekte zu sichern.

Politisch ordnet die Junta de Comunidades die Maßnahme in die regionale Strategie zur Stärkung der Forschungs- und Innovationskapazitäten, die intelligente Spezialisierung und die industrielle Transformation ein. Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen den Centros Tecnológicos und dem Unternehmenssektor zu vertiefen. INNOCAM nennt als typische Verwendungen der Mittel die Beteiligung an Vorhaben der Forschung, Entwicklung und Innovation, den Ausbau von Dienstleistungen für Unternehmen – etwa durch zusätzliches Fachpersonal – sowie Maßnahmen im Bereich gewerblicher Schutzrechte.

Kurzfristig sollen die Zuschüsse laufende Kooperationsprojekte stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Betriebe über bessere Forschungs- und Transferleistungen stärken. Mittelfristig wird die Konsolidierung der regionalen Innovationsinfrastruktur erwartet. Konkrete Prognosen zu Beschäftigungseffekten oder zu privaten Folgeinvestitionen liegen in den geprüften Bekanntmachungen nicht vor und werden von der Regionalregierung nicht quantifiziert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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