Kantabrien

Kantabrien vergibt 1,19 Millionen Euro für Sicherung des Westdeichs in San Vicente

Die Regionalregierung hat den Auftrag zur Konsolidierung des Westdeichs im Hafen von San Vicente de la Barquera vergeben. Der Zuschlag umfasst 1.186.911 Euro und eine Bauzeit von acht Monaten.

Santander, 11. Oktober 2026. Das Gobierno de Cantabria hat den Auftrag zur Konsolidierung des Westdeichs im Hafen von San Vicente de la Barquera vergeben. Der Zuschlag beläuft sich auf 1.186.911 Euro, die Ausführungsfrist beträgt acht Monate. Ziel ist es, festgestellte Schäden an der Fundamentbasis zu beheben und die Struktur des Deichs dauerhaft zu stabilisieren.

Nach Angaben der Regionalverwaltung umfasst der Eingriff das Verpressen von Hohlräumen in der Fundamentzone mit Mörtel, das Einpumpen von Beton zur lokalen Verstärkung sowie Injektionen zur Verfestigung des Deichkerns. Ergänzend sind neue Ankerstäbe vorgesehen, punktuelle Betonarbeiten an den Maueroberkanten, die Erneuerung der Fahrbahndecke und der Austausch beschädigter Geländer. Die Maßnahmen sollen die Standsicherheit erhöhen und die Nutzung des Hafenbereichs sicherer machen.

Laut Ausschreibungsunterlagen endete die Angebotsfrist im April 2026. Die formale Zuschlagserteilung erfolgte Anfang Oktober. Das Verfahren folgt dem üblichen Ablauf für Instandsetzungsprojekte an maritimer Infrastruktur der autonomen Verwaltung. Der Auftrag enthält Anforderungen an die technische Leitung und an die Ausführungskontrolle, einschließlich der Pflicht, qualifiziertes Fachpersonal für Beton- und Injektionstechnik einzusetzen.

Der Westdeich bildet den westlichen Leitkopf der Zufahrt in den kleinen Fischerei- und Sporthafen von San Vicente de la Barquera. In den technischen Berichten werden punktuelle Ausspülungen und Hohlräume an der Fundamentbasis als Hauptursachen für Durchfeuchtung und Materialverlust beschrieben. Ohne Gegenmaßnahmen drohen Querschnittsreduktionen und eine schleichende Schwächung der Tragwirkung. Die jetzt beauftragte Konsolidierung verbindet akute Sicherung mit präventiver Ertüchtigung, um künftige Sturmbelastungen und Wellendruck besser abzufangen.

Für die Gemeinde und die Nutzer des Hafenbereichs bedeutet das Projekt vor allem mehr Sicherheit entlang der Uferanlagen. Während der Bauzeit sind lokale Einschränkungen an Fahrbahn und Kaibereichen möglich; konkrete Verkehrsführungen oder Sperrungen wurden bisher nicht bekannt gegeben. Umwelt- und Küstenaufsicht sind in Spanien bei Arbeiten im Tidenbereich standardmäßig einzubinden; zusätzliche, über die üblichen Auflagen hinausgehende Schutzmaßnahmen wurden in der Mitteilung der Regionalregierung nicht genannt.

Mit dem Zuschlag setzt Kantabrien ein prioritäres Erhaltungsprojekt an einem exponierten Küstenschutzbauwerk um. Die Arbeiten sollen nach Behördenangaben zügig beginnen, um den über den Winter üblichen Seegangseinfluss in der Bauplanung zu berücksichtigen und die Stabilität des Westdeichs verlässlich wiederherzustellen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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