Kanaren

Kanarische Regierung schreibt 4,3 Millionen Euro für Fassadensanierung am Hospital La Candelaria aus

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Ausschreibung zur Sanierung der Fassade des Traumatologie-Turms am Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria in Tenerife veröffentlicht. Angebote sind bis zum 19. Oktober 2026 möglich, die Bauzeit…

Die Consejería de Sanidad der Regierung der Kanarischen Inseln hat am 24. September 2026 die Ausschreibung zur Sanierung der Fassade des Traumatologie-Turms am Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria in Tenerife veröffentlicht. Das Budget beträgt 4.309.754 Euro. Angebote können bis zum 19. Oktober 2026 eingereicht werden; die Ausführung ist auf 21 Monate angesetzt.

Vorgesehen ist die Erneuerung der äußeren Verkleidung durch die Montage einer hinterlüfteten Fassade. Nach den Angaben des Servicio Canario de la Salud soll dies den Wärmeschutz verbessern, die Bausubstanz besser gegen Witterung schützen und den Komfort für Patientinnen, Patienten und Beschäftigte erhöhen. Die Ausschreibung bezieht sich auf die Fassadenflächen des Turms mit 14 Ebenen von der Ebene −2 bis zur Ebene 11.

Der betroffene Gebäudeteil verfügt über eine bebaute Fläche von 25.334 Quadratmetern und kombiniert Verwaltungs-, Forschungs- und Versorgungsfunktionen. Zu den dort angesiedelten Diensten zählen unter anderem Alergologie, Onkologie, Traumatologie, Rehabilitationsmedizin, Chirurgie allgemein und viszeral, die Einheit für Schmerztherapie, die Einheit für Elektrokonvulsionstherapie, Krankenhausversorgung zu Hause, Präventivmedizin sowie die Einheit für kognitive neurochirurgische Onkologie. Jährlich werden in diesen Bereichen nach Trägerangaben mehr als 114.000 ambulante Konsultationen und über 71.000 Rehabilitationsbehandlungen erbracht, darunter Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie.

Die Vergabeunterlagen nennen technische Anforderungen und den vorgesehenen Zeitrahmen. Angaben zu Bauphasen oder möglichen Einschränkungen des Krankenhausbetriebs sind in der öffentlichen Mitteilung nicht ausgeführt und dürften Teil der vollständigen Vertragsunterlagen sein. Die Bekanntmachung auf dem Portal der Regionalregierung stellt das formale Verfahren für die Teilnahme interessierter Unternehmen dar.

Der Schritt reiht sich in laufende Investitionen des Gesundheitsdienstes der Kanarischen Inseln in Energieeffizienz und Substanzerhalt ein. Eine hinterlüftete Fassade schafft einen konstruktiven Luftspalt zwischen Tragstruktur und Witterungsschutz, reduziert Wärmebrücken und erleichtert den Feuchteschutz; die angestrebten Einspar- und Komforteffekte sind dadurch technisch plausibel. Konkrete Informationen zu Verkehrsführungen, Zugängen für Patientinnen und Patienten während der Arbeiten oder Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Dienste liegen zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht vor und werden voraussichtlich im weiteren Verfahren präzisiert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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