Kanaren

Kanaren rufen Voralarm wegen Überflutungsgefahr ab 7. November aus

Die Regierung der Kanaren hat am 6. November eine Vorwarnstufe für das gesamte Archipel verhängt. Ab Samstag, 7. November, 21 Uhr, gilt Prealerta wegen der herannahenden Borrasca Bruna mit Starkregen, schwerer See und möglicher…

Der Gobierno de Canarias hat am 6. November 2026 die Situation der Prealerta (Voralarm) für das gesamte Archipel erklärt. Auslöser ist die herannahende Borrasca Bruna. Die Erklärung der Dirección General de Emergencias setzt die Prealerta ab 21:00 Uhr am Samstag, dem 7. November 2026, in Kraft und beruft sich auf Informationen der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) sowie auf den regionalen Notfallplan PEINCA. Die Maßnahme gilt in der gesamten Comunidad autónoma de Canarias.

Kern der Warnung sind erwartete, teils sehr kräftige und anhaltende Niederschläge in Form intensiver Schauer, die lokal zu urbanen Überflutungen sowie zum schnellen Anwachsen von Barrancos und kleinen Fließgewässern führen können (inundaciones pluviales und fluviales). AEMET beschreibt in einer Mitteilung vom 6. November die Entwicklung der Zyklone Bruna mit Phasen von starkem Regen, stürmischen Böen und schwerer See. Die Secretaría General de Protección Civil y Emergencias weist ergänzend auf das erhöhte Risiko hin.

Die Kanaren-Regierung hebt zudem einen für Sonntag bis Dienstag hohen Gezeitenkoeffizienten (71 bis 84) und einen mittleren Wert (etwa 64) am Mittwoch hervor. Dadurch besteht insbesondere auf La Palma sowie an nach Norden und Westen exponierten Küstenabschnitten ein erhöhtes Risiko für Küstenüberflutungen durch Wellenaufschlag und Spritzwasser. Betroffen sind vor allem die Zeitfenster zwei bis drei Stunden vor und nach den pleamares. In der amtlichen Mitteilung werden beispielhafte Zeiten der pleamares genannt: Sonntag 00:00 bis 00:25 und 12:15 bis 12:40, Montag 00:30 bis 01:00 und 12:50 bis 13:15, Dienstag 01:05 bis 01:30 und 13:25 bis 13:50, Mittwoch 01:40 bis 02:05 und 14:00 bis 14:25; diese Angaben variieren je nach Ort.

Die Vorstufe Prealerta soll den Katastrophenschutz, lokale Behörden und die Dienste für Straßen-, Hafen- und Küstensicherung sowie die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht und laufender Beobachtung der Warnmeldungen veranlassen. Operative Anordnungen und gegebenenfalls Sperrungen oder Umleitungen treffen die zuständigen Einsatzstäbe vor Ort. Mögliche Auswirkungen auf Verkehr, Häfen oder Versorgungsinfrastruktur hängen von der örtlichen Ausprägung ab.

Die genannten Einschätzungen beruhen auf den am 6. November 2026 veröffentlichten Informationen des Gobierno de Canarias, der AEMET und der nationalen Schutzbehörden. Änderungen in Intensität oder Zeitfenster sind möglich; die zuständigen Stellen aktualisieren ihre Hinweise fortlaufend.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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