Ein etwa zehnjähriger Junge ist am Morgen des 12. Oktober in Lorca nach der Inhalation von Rauch in das Hospital Rafael Méndez gebracht worden. Zuvor war im hinteren Bereich einer Wohnung in der Calle Cañada de Morales im Barrio San Diego ein Feuer ausgebrochen. Das teilte der Centro de Coordinación de Emergencias 1-1-2 der Región de Murcia mit.
Rettungskräfte versorgten den Jungen zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren medizinischen Abklärung in die Klinik. Angaben zu lebensbedrohlichen Verletzungen lagen zunächst nicht vor. Weitere Betroffene wurden bis zur Stunde nicht gemeldet.
Nach Behördenangaben ging beim Notrufzentrum am Montagmorgen eine Meldung über Rauchentwicklung in dem Gebäude ein. Einsatzkräfte des Consorcio de Extinción de Incendios y Salvamento sowie medizinisches Personal rückten aus, löschten den Brand und kontrollierten angrenzende Bereiche auf mögliche Glutnester. Zur Brandursache machten die zuständigen Stellen zunächst keine Angaben. Ermittlungen zur Entstehung des Feuers wurden eingeleitet.
Der Einsatzort liegt in einem dicht bebauten Teil des Stadtviertels Barrio San Diego. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich während der Löscharbeiten ab, um die Sicherheit der Anwohnenden zu gewährleisten und die Zufahrten für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen wurden die betroffenen Räume belüftet; eine abschließende Beurteilung möglicher Sachschäden steht noch aus.
Rauchgasvergiftungen zählen bei Wohnungsbränden zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen. Bereits kurze Exposition kann zu Atemwegsreizungen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen führen. Entscheidend für die Schadensbegrenzung sind eine schnelle Alarmierung sowie das koordinierte Vorgehen von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Im vorliegenden Fall verliefen die Löscharbeiten nach Behördenangaben zügig, was eine Ausbreitung des Feuers verhinderte.
Die Stadt Lorca und das Notrufzentrum 1-1-2 bitten in vergleichbaren Lagen um umgehende Meldung von Rauchentwicklung und raten, Türen zu schließen, sich vom Rauch fernzuhalten und Treppen statt Aufzüge zu nutzen. Weitere Informationen zu Ursache, Schadenshöhe und Gesundheitszustand des betroffenen Kindes werden von den zuständigen Stellen erwartet, sobald die Untersuchungen fortgeschritten sind.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).