Wirtschaft

Instituto Nacional de Estadística: Umweltsteuern in Spanien 2025 bei 27.710 Millionen Euro

Das Instituto Nacional de Estadística (INE) berichtet am 5. November 2026, dass die Umweltsteuern 2025 in Spanien 27.710 Millionen Euro erreichten; der Anteil am Steueraufkommen betrug 6,6 Prozent.

Kurzmeldung

Das Instituto Nacional de Estadística (INE) veröffentlichte am 5. November 2026 vorläufige Ergebnisse zur „Cuenta de impuestos ambientales“ für das Jahr 2025. Demnach belief sich das Aufkommen der Umweltsteuern in Spanien 2025 auf 27.710 Millionen Euro, ein Zuwachs von 7,5 Prozent gegenüber 2024. Gleichzeitig machten diese Abgaben 6,6 Prozent des gesamten Steueraufkommens der spanischen Volkswirtschaft aus, was 0,2 Prozentpunkte weniger ist als 2024. Die INE-Notiz weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten vorläufig sind und bei künftigen Revisionen angepasst werden können.

Nach Sektoraufteilung entfielen 80,1 Prozent der Umweltsteuern 2025 auf Energieabgaben, 11,4 Prozent auf Verkehrsteuern und 8,5 Prozent auf Steuern für Verschmutzung und Ressourcennutzung. Die Energieabgaben stiegen gegenüber 2024 um 12,0 Prozent und erreichten 19.237 Millionen Euro. Die Verkehrsteuern sanken leicht (-0,3 Prozent), die Steuern auf Verschmutzung und Ressourcen legten um 3,3 Prozent zu.

Die Haushalte trugen 2025 insgesamt 11.758 Millionen Euro an Umweltsteuern, ein Anstieg von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; sie übernahmen damit 42,4 Prozent des Gesamtvolumens. Innerhalb der Haushaltsbelastung entfielen 72,6 Prozent auf Verkehr, 42,0 Prozent auf Energie und 6,0 Prozent auf Verschmutzungs- und Ressourcensteuern. Die Wirtschaftsbereiche zahlten die übrigen 57,6 Prozent; die Industrie der verarbeitenden Wirtschaft und der Bereich Verkehr und Lagerung waren die größten Beitragszahler.

Methodisch ordnet das INE die Umweltsteuern nach dem System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und definiert sie durch eine Bemessungsgrundlage mit eindeutiger ökologischer Relevanz. Die Veröffentlichung enthält detaillierte Tabellen nach Arten von Steuern und Wirtschaftszweigen sowie einen Hinweis auf die verwendete Methodik. Für weitergehende Analysen zu Ursachen, Verteilungswirkungen oder sektoralen Effekten verweist das INE auf künftige Auswertungen und die vollständigen Datensätze in INEBase.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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