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INE meldet bis Juni 2026 156.887 Geburten – zweiter Anstieg in Folge

Das Statistikamt INE hat seine monatliche Schätzung aktualisiert: Im ersten Halbjahr 2026 kamen in Spanien 156.887 Kinder zur Welt, rund ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Juni lagen die Geburten bei 26.291;…

Das Instituto Nacional de Estadística (INE) hat am 19. August 2026 seine monatliche Schätzung der Geburten bis Juni aktualisiert. Demnach kamen im ersten Halbjahr 2026 in Spanien 156.887 Kinder zur Welt, 1.656 mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Für Juni schätzt das INE 26.291 Geburten, gegenüber 26.066 ein Jahr zuvor – ein Zuwachs von rund einem Prozent. Die Veröffentlichung bestätigt damit eine leichte Belebung gegenüber dem Vorjahr.

Die Altersstruktur der Mütter verschiebt sich weiter nach oben: Im Juni 2026 überstiegen die Geburten von Müttern ab 40 Jahren (2.758) die von Müttern unter 25 Jahren (2.506). Am häufigsten werden Kinder von 30 bis 34 und von 35 bis 39 Jahren geboren; im Juni zählte das INE 8.643 beziehungsweise 7.754 Geburten in diesen Gruppen. Die Angaben beziehen sich auf das Alter der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt und untermauern die anhaltende Tendenz zu späterer Mutterschaft in Spanien.

Regional stiegen die Geburtenzahlen im ersten Halbjahr in Andalusien, Asturien, Castilla y León, Katalonien, der Comunidad Valenciana, Madrid, Murcia und La Rioja. Rückgänge meldet die Statistik für die Balearen, die Kanaren, Kantabrien, Castilla-La Mancha, Extremadura, Galicien, das Baskenland sowie die Exklaven Ceuta und Melilla. Damit bleibt das Bild regional uneinheitlich; nationale Zuwächse resultieren aus gegenläufigen Bewegungen in den Autonomen Gemeinschaften und den beiden spanischen Städten in Nordafrika.

Bei der Veröffentlichung handelt es sich um eine vorläufige Schätzung, die auf Meldungen der Standesämter (Registro Civil) beruht. Endgültige Werte wird das INE im Rahmen des Registers Movimiento Natural de la Población nachliefern; Zwischenstände können revidiert werden. Die monatlichen Schätzungen sollen eine zeitnahe Orientierung über den kurzfristigen Verlauf der Geburtenentwicklung geben, einzelne Monatswerte sind daher mit Vorsicht zu interpretieren. Die Schätzung wird nach Alter der Mutter und nach Gebiet unterteilt, um kurzfristige Verschiebungen in der Altersstruktur und regionale Unterschiede sichtbar zu machen.

Im Vergleich zu 2016 bleibt die Basis niedrig: In den ersten sechs Monaten 2016 wurden 43.368 Kinder mehr geboren als 2026. Zugleich markiert der aktuelle Zuwachs laut INE den zweiten Anstieg in Folge nach Jahren rückläufiger Zahlen – ein Bestätigungszeichen für den im Vorjahr eingetretenen Trendwechsel. Aussagen über Ursachen und mögliche Wirkungen auf Erwerbsbeteiligung, Familienpolitik oder die längerfristige Bevölkerungsentwicklung lassen sich aus den vorläufigen Monatsangaben allein nicht ableiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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