Kastilien-La Mancha

Immersive Ausstellung Arte para Sentir in Albacete eröffnet

In der Casa Perona hat am 20. Oktober eine inklusive Schau zeitgenössischer Kunst begonnen; der Eintritt ist bis 30. Oktober frei.

In Albacete ist am 20. Oktober 2026 die immersive Ausstellung Arte para Sentir in der Sala de Exposiciones der Casa Perona eröffnet worden. Die Schau ist nach Angaben der Veranstalter bis zum 30. Oktober 2026 kostenfrei zugänglich und richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum.

Kern des Konzepts ist die taktile Erfahrung: Besucherinnen und Besucher sollen Werke berühren und Teile des Rundgangs mit verbundenen Augen absolvieren, um Materialität, Formen und Oberflächen sinnlich zu erkunden. Damit bricht die Präsentation bewusst mit dem in Museen üblichen Berührungsverbot. Nach Angaben der Organisatoren verfolgt das Projekt zugleich ein inklusives Ziel, indem es Menschen mit unterschiedlichen sensorischen Voraussetzungen anspricht und ihnen alternative Zugänge zur zeitgenössischen Kunst eröffnet.

Die Ausstellung wurde von der Vereinigung Adelanthe CLM organisiert. Als Kooperationspartner werden die Organisation AMIAB, die Junta de Castilla-La Mancha sowie die Provinzverwaltung Albacete (Diputación) genannt. Die Casa Perona soll sich mit Formaten wie diesem als Ort für Kreativität, Innovation und gesellschaftliche Sensibilisierung profilieren. Die Öffnungszeiten sind nach Veranstalterangaben auf Vormittag und späten Nachmittag verteilt.

Gezeigt werden Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Keramik, Druckgrafik, Textilkunst und Wandmalerei. Namentlich vertreten sind unter anderem Javier Caballero, Gato Maffi, Tosco, Gustavo Tehar, Pepe Cortijo, Luis del Castillo, Rafael del Castillo, Beatriz Álvarez, Antonio Alcarria und Dioni Cañamares. Die Auswahl ist auf unmittelbare haptische Erfahrung angelegt: Reliefs, strukturierte Oberflächen und unterschiedliche Materialien sollen Berührung und Wahrnehmung gleichermaßen herausfordern.

Die Junta de Castilla-La Mancha führte die Einweihung für den 20. Oktober in ihrer öffentlichen Agenda. Lokale Presseberichte hoben zusätzlich die Beteiligung inklusionsorientierter Organisationen und die Niedrigschwelligkeit des Angebots hervor. Offizielle Stellungnahmen aus den beteiligten Institutionen konzentrierten sich auf den inklusiven Anspruch und die Rolle der Casa Perona als offenes Haus für Gegenwartskunst.

Mit dem Format schließt Albacete an internationale Bestrebungen an, Museen und Ausstellungshäuser barriereärmer zu machen. Der Ansatz, den Tastsinn systematisch einzubeziehen, gilt in der Museums- und Vermittlungspraxis als erprobte Methode, um Wahrnehmungsgrenzen abzubauen und neue Zielgruppen zu erreichen. Für die Region kann Arte para Sentir zudem als Testfall dienen, wie sich kulturelle Angebote verbreitern lassen, ohne den künstlerischen Anspruch zu senken.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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