Wirtschaft

Iberia verlängert Aussetzung der Flüge nach Kuba bis Juni 2027

Die spanische Airline führt die seit Juni 2026 ausgesetzten Direktflüge Madrid–Havanna wegen der Energiekrise in Kuba frühestens ab Juni 2027 wieder ein; Umsteigeverbindungen über Panama mit Copa Airlines bleiben möglich, Passagiere erhalten erweiterte Erstattungs-…

Iberia verlängert die Aussetzung ihrer Direktflüge zwischen Madrid und Havanna bis mindestens Juni 2027. Die Airline begründete den Schritt am 19. August 2026 mit der anhaltenden Energiekrise in Kuba, die Nachfrage und Abläufe am Zielort erheblich beeinträchtige. Der Verkauf von Tickets für Flüge ab Juni 2027 bleibt geöffnet, eine Rückkehr hängt jedoch von den Bedingungen vor Ort ab. Während der Unterbrechung bleiben Umsteigeverbindungen über Panama im Rahmen eines Codeshare-Abkommens mit Copa Airlines möglich.

Die Verbindung war im Juni 2026 ausgesetzt worden; seitdem führt Iberia keine Direktflüge auf der Strecke Madrid–Havanna durch. Nach Angaben des Unternehmens bleiben die Büros in Havanna für die Betreuung von Passagieren geöffnet. Die zum IAG‑Konzern gehörende Gesellschaft spricht von einer „sehr wesentlichen“ Beeinträchtigung der Operationen in Kuba. Als Gründe werden vor allem die Treibstoffknappheit und die dadurch eingeschränkte Betriebsstabilität am Ziel genannt.

Für bereits gebuchte Reisende erweitert Iberia die Flexibilitätsregeln: Tickets können erstattet oder in einen Gutschein umgewandelt werden; zudem sind Umbuchungen sowie ein Wechsel des Zielorts auf Alternativen wie Miami, Panama, Santo Domingo oder Mexiko möglich. Diese Optionen gelten laut Airline für betroffene, bereits ausgestellte Tickets. Iberia verweist darauf, dass die konkreten Bedingungen je nach Tarif und Buchungskanal variieren können und rät Passagieren zur Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Vertriebskanal oder den Kundenbüros in Havanna und Madrid.

Die Verlängerung betrifft einen der traditionsreichsten Langstreckenmärkte des spanischen Carriers. Nach Unternehmensangaben unterhält Iberia seit 1949 Verbindungen nach Kuba. Kurzfristig mindert die Entscheidung die Direktanbindung Kubas an Spanien; Reisende sind auf Umsteigeverbindungen angewiesen, die von der Lage in der Region und der operativen Stabilität der Partner abhängig bleiben. Für Kubas Tourismuswirtschaft und dort aktive Unternehmen verlängert sich die Planungsunsicherheit, da die Zahl verlässlicher Nonstop-Verbindungen aus Europa weiter begrenzt ist.

Zugeschriebene Aussagen und Ausblick: Iberia betont, der Wiederanlauf im Juni 2027 sei eine Planungsannahme und stehe unter dem Vorbehalt einer Verbesserung der Versorgungslage sowie einer tragfähigen Nachfrage. Konkrete Prognosen zum genauen Zeitpunkt der Wiederaufnahme gibt das Unternehmen nicht ab; eine frühere Rückkehr bleibt theoretisch möglich, wenn sich die Bedingungen am Ziel spürbar verbessern.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk