Asturien

Hunosa unterschreibt Plan 2025–2028 und sichert Betrieb bis 2050

Hunosa und die Gewerkschaften haben am 8. Oktober 2026 den Unternehmensplan 2025–2028 unterzeichnet. Präsident Enrique Fernández sieht damit die Kontinuität des Konzerns bis 2050 und Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro gesichert.

Hunosa und die Gewerkschaften haben am 8. Oktober 2026 den Plan de Empresa 2025–2028 unterzeichnet. Präsident Enrique Fernández betonte, die Einigung sichere die Kontinuität des staatlichen Bergbaukonzerns bis zum Jahr 2050. Das Abkommen umfasst ein Investitionspaket von mehr als 100 Millionen Euro sowie Maßnahmen zur Stabilisierung der Beschäftigung und zur industriellen Neuaufstellung in den traditionellen Bergbauregionen Asturiens.

Der nun fixierte Plan folgt auf einen monatelangen Verhandlungsprozess zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretern. Bereits am 27. Juni 2026 hatten die Parteien ein Prinzipabkommen erzielt, das seither konkretisiert wurde. Auf Gewerkschaftsseite waren unter anderem SOMA-FITAG-UGT und CCOO beteiligt. Der staatliche Anteilseigner SEPI unterstützt den Kurs zur Diversifizierung der Aktivitäten und zur schrittweisen Transformation des Geschäftsmodells weg von der klassischen Steinkohleförderung. Damit wird der in den vergangenen Jahren begonnene Strukturwandel in Asturien institutionell verankert.

Inhaltlich setzt der Plan 2025–2028 auf Projektförderung, Investitionen und interne Programme zur Anpassung der Belegschaft. Vorgesehen sind Mittel für neue Geschäftsfelder und für Initiativen, die auf eine Reindustrialisierung der betroffenen Standorte zielen. Die Unternehmensführung und die Gewerkschaften heben hervor, dass Beschäftigungssicherung und Beteiligung an Projekten der Energiewende zu den Leitplanken des Abkommens gehören. Die Verankerung eines mehrjährigen Rahmens erlaubt es, operative Schritte mit tariflichen Regelungen und Investitionsentscheidungen zu verzahnen.

Konkrete Ausgabenpfade und Meilensteine werden in mehreren Phasen definiert, mit regelmäßiger Fortschrittskontrolle. Details zur zeitlichen Staffelung und Mittelverteilung bleiben projektabhängig. Ende September hatte Hunosa in einer Vorabkommunikation für den Planzeitraum mit der Mobilisierung von mehr als 110 Millionen Euro und der Schaffung von rund 80 zusätzlichen Arbeitsplätzen gerechnet; diese Angaben bezogen sich auf die damals geplante Projektkulisse und können sich mit der endgültigen Auswahl der Vorhaben verändern.

Die Umsetzung hängt neben der internen Planung von externen Faktoren wie Vergaben, Projektgenehmigungen und der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Für Asturien verbindet das Abkommen die Aussicht auf Investitionen und neue Aktivitäten mit dem Risiko, dass Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte nur bei fristgerechter Realisierung eintreten. Mit der Unterschrift wurde jedoch der zentrale Rahmen bis 2028 gesetzt; er gibt Hunosa, seinen Partnern und der Region mittel- und langfristige Planungssicherheit und legt den strategischen Horizont bis 2050 fest.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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