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Höhentrog bringt Gewitter und lässt Temperaturen um bis zu 12 Grad fallen

Ab Mittwoch setzt in Spanien ein markanter Wetterumschwung ein: Ein Höhentrog (Vaguada) sorgt besonders im Osten und Norden für Gewitter und deutlich niedrigere Temperaturen. AEMET und private Dienste warnen vor Starkregen und Sturmböen.

Ab Mittwoch, 16. September 2026, stellt sich in Spanien eine deutlich kühlere und unbeständigere Witterung ein. Nach Angaben der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) und privater Dienste dehnt sich ein Höhentrog (Vaguada) vom Polarfrontjet südwärts aus und destabilisiert die Atmosphäre vor allem im Osten und Norden des Landes. Die Folge sind kräftige Gewitter mit Starkregen, teils stürmischen Böen und lokal Hagel. Zugleich gehen die Temperaturen im Norden markant zurück.

Besonders betroffen sind Katalonien und die Balearen sowie Abschnitte der Mittelmeerküste. Dort rechnen die Prognosen mit örtlich intensiven Gewittern und teils eng begrenzten, aber ergiebigen Niederschlägen. AEMET hat entsprechende Warnhinweise veröffentlicht, die je nach Entwicklung kurzfristig angepasst werden können. Im Landesnorden wird ein spürbarer Temperatursturz erwartet: In Städten wie Burgos sollen die Höchstwerte von um 32 Grad Celsius am Dienstag auf etwa 20 Grad Celsius am Mittwoch fallen – ein Rückgang um bis zu 12 Grad. Auch in Teilen von Kastilien und León sind deutlich niedrigere Werte angekündigt.

Im Süden Spaniens bleibt es dagegen warm, wenn auch weniger heiß als an den Vortagen. In Andalusien sind weiterhin hohe Temperaturen möglich, vielerorts aber ein paar Grad unterhalb der Spitzenwerte der vergangenen Tage. Die Modellrechnungen zeigen hier eine moderatere Abkühlung, während der Schwerpunkt der Gewitteraktivität ostwärts und nordwärts liegt.

Meteored und weitere Vorhersagedienste betonen, dass Ort, Timing und Intensität einzelner Gewitter systembedingt eine größere Unsicherheit aufweisen. Der großräumige Trend – Trogvorstoß, Abkühlung im Norden, Gewitterneigung im Osten – gilt als konsistent, doch kleinräumige Abweichungen sind wahrscheinlich. AEMET rät, die laufend aktualisierten Warnungen zu beachten, zumal Starkregen in kurzer Zeit für Überflutungen sorgen und stürmische Böen Verkehrswege vorübergehend beeinträchtigen können.

Bereits am Dienstag zeigten sich die Vorzeichen des Umschwungs: In Galicien, Asturien und Kantabrien zogen dichte Wolken auf, örtlich traten erste schwache Niederschläge auf. Gleichzeitig blieben die Temperaturen im Osten, im Zentrum und im Süden zunächst noch hoch, mit Spitzenwerten von teils mehr als 36 Grad Celsius. Für mehrere Regionen galten am Dienstag Hitzewarnungen der niedrigeren Stufe. Mit dem Eintreffen des Höhentrogs ab Mittwoch dürfte die Hitzephase vielerorts enden und verbreitet einer herbstlicheren Witterung weichen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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