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Hitze kehrt zurück: Brasero und Wetterdienst melden Anstieg in ganz Spanien

Spaniens Wetterdienst und Antena-3-Meteorologe Roberto Brasero erwarten am Wochenende und zu Wochenbeginn vielerorts 32 bis 35 Grad, lokal darüber.

Der spanische Wetterdienst Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) meldet für das Wochenende und den Beginn der kommenden Woche in vielen Landesteilen erneut deutlich höhere Temperaturen. Demnach steigen die Tageshöchstwerte verbreitet auf 32 bis 35 Grad, örtlich darüber. Besonders betroffen sind laut Vorhersage der Nordwesten und Norden mit Anstiegen in Galicien, am Kantabrischen Meer und im oberen Ebro sowie große Teile von Andalusien und Extremadura. In Senken der südlichen Atlantikseite, etwa im Guadalquivir-Becken, können die 35 Grad überschritten werden. Auch im Süden der Kanarischen Inseln werden überdurchschnittliche Werte erwartet.

Der Fernsehmeteorologe Roberto Brasero (Antena 3) hatte zuvor in einem Videobeitrag darauf hingewiesen, die kurze Abkühlung samt herbstlichem Wind und Gewittern sei „nur ein Trugbild des Herbstes“ und „die Hitze habe ihr letztes Wort noch nicht gesprochen“. Seine Einschätzung deckt sich mit den tagesaktuellen Prognosen der Aemet, die für die nächsten Tage eine weitere Aufwärtsbewegung der Temperaturen ausweist.

Aemet ordnet die Entwicklung zudem in die saisonale Einschätzung für September bis November 2026 ein: Für große Teile Spaniens liegen die Wahrscheinlichkeiten erhöht, dass die Temperaturen über den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen. Fachleute verweisen darauf, dass September-Höchstwerte um 32 bis 35 Grad mehrere Grad über dem langjährigen Mittel liegen können. Dies erhöht die Belastung für empfindliche Bevölkerungsgruppen, wirkt sich auf Stromnachfrage und Netze aus und steigert regional die Waldbrandgefahr.

Konkrete Warnstufen bleiben eine lokale Aufgabe. Aemet und die regionalen Behörden verweisen auf ihre laufend aktualisierten Karten und Meldungen, die je nach Entwicklung der Luftmassen kurzfristig angepasst werden. Die genannten Werte sind Prognosen und keine Gewissheiten; Zuspitzungen oder Abschwächungen hängen von der Großwetterlage ab. Medienbeiträge, darunter die Hinweise von Antena 3, geben diese Lage wieder und werden durch die amtlichen Vorhersagen gestützt.

Spanien erlebt seit Ende des Sommers wiederholt markante Warmluftzufuhr aus südlichen Breiten. Für die kommenden Tage deuten die Modelle auf stabile Hochdruckeinflüsse mit viel Sonne und entsprechend starker Erwärmung in den Nachmittagsstunden. Erst im weiteren Verlauf der Woche könnten kühlere Luftmassen aus Westen Einfluss gewinnen; diese Option ist aus heutiger Sicht unsicher und bleibt der nächsten Aktualisierung der Vorhersagen vorbehalten.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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