Die Guardia Civil setzt die Suche nach dem 68-jährigen Bewohner von Losar de la Vera in der Provinz Cáceres am Dienstag, 6. Oktober, am Nachmittag fort. Zuvor waren die am Vormittag durchgeführten Suchabschnitte ohne Ergebnis geblieben, wie die Einsatzleitung mitteilte. Der Mann war am 28. September als vermisst gemeldet worden, nachdem er von einem Spaziergang mit seinem Hund nicht zurückgekehrt war.
Am Einsatz beteiligt sind neben Kräften der Guardia Civil auch Hundeführer des Servicio Cinológico sowie Einheiten des regionalen Waldbranddienstes INFOEX. Nach Angaben der örtlichen Behörden unterstützen zusätzlich Freiwillige aus dem Ort. Die Teams gehen nach einem in Abschnitte gegliederten Suchplan vor, der Wege, Brachflächen, Grundstücke, Zäune, Teiche und mögliche Brunnen einschließt. Ziel ist es, alle erreichbaren Bereiche des Gemeindegebiets und der unmittelbaren Umgebung systematisch abzusuchen.
Die Einsatzleitung hatte die Suche in den vergangenen Tagen wiederholt unterbrochen und anschließend fortgesetzt, nachdem einzelne Abschnitte ohne Befund abgeschlossen worden waren. Dieses Vorgehen entspricht dem üblichen Ablauf bei länger andauernden Vermisstenfällen, um nach taktischen Pausen Kräfte neu zu koordinieren und Prioritäten anzupassen. Konkrete Angaben zu Personalstärke, exakten Suchzeiten oder weiteren technischen Mitteln wurden nicht veröffentlicht.
Nach Behördenangaben konzentrieren sich die aktuellen Maßnahmen weiterhin auf Zonen nahe am Gemeindegebiet von Losar de la Vera. Bereits in den Vortagen waren laut Guardia Civil sowohl urbane Parzellen und unbebaute Grundstücke als auch Randbereiche des Ortes überprüft worden. Die Bewertung von Hinweisen aus der Bevölkerung, die Auswertung von Aussagen der Angehörigen und die laufende Koordination zwischen Guardia Civil, INFOEX und Freiwilligen bleiben zentrale Elemente des Vorgehens.
Die Behörden bitten weiterhin um sachdienliche Hinweise, sofern Anwohner oder Passanten Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Verschwinden in Verbindung stehen könnten. Eine Prognose über den weiteren Verlauf oder den möglichen Ausgang der Suche gaben die Verantwortlichen nicht ab. Die Fortführung der Maßnahmen am Nachmittag soll die bereits untersuchten Zonen ergänzen und verbleibende Lücken in der Flächenabdeckung schließen. Weitere Entscheidungen über den Umfang des Einsatzes sollen in Abhängigkeit von den Ergebnissen der laufenden Abschnitte getroffen werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).