Die Guardia Civil hält ihr Sicherheitsaufgebot in La Granja (Provinz Cáceres, Extremadura) weiter aufrecht, bis das Gelände der nicht genehmigten Feier vollständig geräumt ist. Obwohl seit Dienstag und Mittwoch zahlreiche Fahrzeuge und Teilnehmer das Areal nach und nach verlassen, befanden sich am Donnerstag weiterhin viele Menschen vor Ort, teilte die Behörde mit.
Nach Angaben der Comandancia de la Guardia Civil de Cáceres begann die Veranstaltung in der Nacht zum 14. August. Sie entwickelte sich zu einer mehrtägigen, rave-ähnlichen Ansammlung. Um Zufahrten zu kontrollieren und Risiken zu begrenzen, sperrten die Einsatzkräfte Wege, richteten Kontrollpunkte ein und begleiteten die Abfahrten. Die Maßnahmen koordiniert die Comandancia, die das Gebiet seit Beginn der Ansammlung überwacht.
Die Räumung erfolgt gestaffelt. Laut der Guardia Civil bleibt der Einsatz bestehen, um die Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Zwischenfälle zu verhindern. Bereits am Dienstag und Mittwoch verließen „zahlreiche“ Fahrzeuge das Privatgelände, der Abzug setzte sich am Donnerstag fort. Bereits am 14. August meldeten die Behörden, die Zufahrten zu kontrollieren und neue Anreisen zu unterbinden (Europa Press). Weil die Feier als „fiesta no autorizada“ auf mehreren besetzten Fincas stattfindet, sprechen die Behörden ausdrücklich von „ocupación“ und „desalojo“ der privaten Grundstücke.
Medienberichten zufolge hielten sich zeitweise rund 3.000 Personen auf dem Gelände auf (elDiario.es). Die Kontrollen führten zu Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Verkehrsrecht; mindestens eine Festnahme im Straßenverkehr wurde gemeldet (Europa Press). Rettungsdienste berichteten von mehreren Hilfseinsätzen und einzelnen Krankenhaustransporten im Umfeld der Feier. Auch regionale Medien wie Cadena SER und die Nachrichtenagentur EFE dokumentierten die gestaffelte Abreise sowie die fortgesetzte Präsenz der Sicherheitskräfte vor Ort.
Kritik kam von der Berufsvertretung AUGC, die eine unzureichende Vorplanung und eine starke Belastung der Einheiten monierte. Die AUGC kritisierte zudem den intensiven Einsatz der mobilen Einheiten USECIC außerhalb ihres üblichen Aufgabenprofils. Die Guardia Civil verweist demgegenüber auf die Notwendigkeit, den Bereich bis zur vollständigen Räumung präsent zu halten.
Die Lage am Donnerstag stellt sich damit wie folgt dar: Der Einsatz der Guardia Civil in La Granja dauert an; der Abzug der Teilnehmer erfolgt schrittweise; die Behörden halten die Zufahrten unter Kontrolle und begleiten die Abreise. Angaben zu exakten Teilnehmerzahlen und zu eingeleiteten Verfahren stammen aus von Behördenaussagen gestützten Medienberichten; offizielle Endzahlen liegen bislang nicht vor.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).