In Alhendín in der Provinz Granada ist am 7. September 2026 am Nachmittag in einer privaten Recyclinganlage für Bauschutt ein Großbrand ausgebrochen. Eine weithin sichtbare schwarze Rauchwolke führte zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Sicherheitskräften. Nach bisherigen Angaben wurde ein Mitarbeiter wegen Rauchinhalation leicht verletzt und in das Krankenhaus San Cecilio in Granada gebracht.
Nach Mitteilung des Notrufs 112 und der Junta de Andalucía rückten mehrere Feuerwehren der Provinz sowie städtische Einheiten aus Granada an. Unterstützt wurden sie von der Guardia Civil, Kräften des Infoca, der städtischen Polizei und freiwilligen Einheiten des Bevölkerungsschutzes. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, den Brand in der betroffenen Halle zu bekämpfen und eine Ausbreitung auf angrenzende Bereiche zu verhindern.
Spezialisten des technischen Dienstes TEDAX-NRBQ der Guardia Civil führten am Brandort Messungen durch. In einer ersten Bewertung wurden im freigesetzten Rauch keine gefährlichen Substanzen festgestellt. Weitere Analysen laufen. Die Behörden betonten, dass sich diese Einschätzung auf den frühen Abend des 7. September bezieht.
Die Gemeinde Alhendín riet Anwohnerinnen und Anwohnern in Bereichen mit spürbarem Rauch, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Laut lokalen Berichten begann das Feuer kurz vor 16 Uhr. Zur Ursache machten die zuständigen Stellen zunächst keine Angaben; Ermittlungen wurden eingeleitet.
Der Brand führte zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Umfeld der Anlage. Die Feuerwehr arbeitete daran, Glutnester zu kühlen und ein Wiederaufflammen zu verhindern. Angaben zu Schäden an der Infrastruktur der Recyclinganlage lagen zunächst nicht vor.
In Betrieben zur Aufbereitung und Lagerung von Bauschutt können Brände aufgrund der Materialmengen erhebliche Rauchentwicklung verursachen. Welche Emissionen dabei entstehen, hängt von den konkret verbrannten Stoffen ab. Vor diesem Hintergrund dient die frühzeitige Einbindung spezialisierter Mess- und Nachweisgruppen dazu, gesundheitliche Risiken für Bevölkerung und Einsatzkräfte rasch zu bewerten.
Zur weiteren Lageeinschätzung verweisen die Behörden auf die ausstehenden Untersuchungen zu Brandursache, Schadstofffreisetzung und möglichen Umweltauswirkungen. Prognosen zu langfristigen Folgen sind derzeit nicht belastbar und werden von den Ergebnissen der technischen Prüfungen abhängen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).