Die Stadt Girona, die Gemeinde Salt und die Generalitat de Catalunya haben sich auf den Campus de Salut mit dem neuen Hospital Josep Trueta geeinigt. Das Paket umfasst städtebauliche Maßnahmen im Umfeld von Santa Eugènia und Can Gibert del Pla, darunter 370 Wohnungen, davon 40 Prozent mit sozialer Bindung, einen grünen Korridor und eine neue Brücke zur Anbindung des Viertels Mas Xirgu an den künftigen Gesundheitscampus.
Das Projektgebiet zwischen Girona und Salt ist rund 175.000 Quadratmeter groß; die zulässige Bebauung kann nach derzeitigem Stand bis zu 320.000 Quadratmeter erreichen. Der Campus de Salut soll neben dem Hospital Universitari Doctor Josep Trueta Bildungs- und Forschungsflächen sowie ambulante Angebote bündeln und die bestehende Gesundheitsversorgung der Region ergänzen. Für vorbereitende Urbanisierungsarbeiten und Anschlüsse sind nach Angaben der Beteiligten mehr als sieben Millionen Euro vorgesehen.
Der aktuelle Zeitplan sieht vor, die Ausschreibung der Hauptarbeiten Ende 2027 zu veröffentlichen, 2028 mit dem Bau zu beginnen und das Krankenhaus bis 2031 fertigzustellen. Diese Fristen markieren den derzeitigen Planungsstand und können sich im Zuge der Detailplanung und Vergaben ändern. Parallel wollen die Verwaltungen die Verkehrs- und Mobilitätsplanung für das Areal präzisieren, damit der neue Campus de Salut und die angrenzenden Viertel leistungsfähig erschlossen werden.
Städtebaulich soll der grüne Korridor eine durchgehende, fuß- und radfreundliche Verbindung schaffen und bestehende Freiräume in Santa Eugènia und Can Gibert del Pla verknüpfen. Die neue Brücke über die Bahntrasse und Infrastrukturriegel hinweg soll Mas Xirgu direkt mit den Haupteingängen des Hospital Josep Trueta und den zentralen Einrichtungen des Campus verbinden. Die 370 Wohnungen verteilen sich laut bisherigen Konzepten auf mehrere Baufelder in Campusnähe und entlang der neuen Achsen.
Vertreterinnen und Vertreter der Generalitat de Catalunya, des Ajuntament de Girona und des Ajuntament de Salt betonen, dass die Koordination der beteiligten Verwaltungen und eine gestufte Umsetzung zentrale Voraussetzungen für Kosten- und Terminsicherheit sind. Die Kommunen kündigen zudem Beteiligungsverfahren in den betroffenen Quartieren an, um Rückmeldungen zu Freiraumgestaltung, Erschließung und sozialen Auswirkungen systematisch in die nächsten Planungsphasen einzuarbeiten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).