Katalonien

Generalitat legt Gesetzentwurf zur Neuordnung der Escola d’Administració Pública de Catalunya vor

Die Generalitat de Catalunya will am 6. Oktober 2026 im Consell Executiu den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Escola d'Administració Pública de Catalunya beschließen und der Institution stärkere Zuständigkeiten für Ausbildung und Auswahl von Führungskräften…

Kurzmeldung

Die Generalitat de Catalunya hat einen Gesetzentwurf zur Neuordnung der Escola d'Administració Pública de Catalunya vorgelegt; die Regierung plant, den Entwurf am 6. Oktober 2026 im Consell Executiu zu behandeln. Nach Angaben des Departament de la Presidència zielt die Reform darauf ab, die Schule rechtlich zu stärken, ihre Rolle bei Aus- und Fortbildung zu erweitern und sie stärker in Auswahlverfahren für Leitungsfunktionen einzubinden. Albert Dalmau, conseller de la Presidència, stellte die Stoßrichtung als Teil einer internen Verwaltungsreform dar, mit dem erklärten Ziel, den Generationswechsel im öffentlichen Dienst zu begleiten und externes Fachpersonal zu gewinnen.

Die Vorlage sieht vor, die Escola d'Administració Pública de Catalunya als zentrales Instrument für die Aktualisierung beruflicher Kompetenzen zu positionieren. Konkret ist geplant, Profile für Leitungsfunktionen zu schärfen, Akkreditierungsmechanismen auszubauen und koordinierende Aufgaben in der Kompetenzentwicklung zu übernehmen. Behördenpapiere und eine öffentliche Konsultation auf dem Portal Govern Obert dokumentieren den Entwurfsprozess; das Consell de Treball Econòmic i Social hat bereits eine Stellungnahme abgegeben.

Unklar bleibt, in welchem Umfang Auswahlkompetenzen tatsächlich auf die Escola übergehen und wie ein mögliches neues Steuerungsgremium besetzt würde. Auch rechtliche Fragen und Änderungen bei Anstellungsbedingungen erfordern nach parlamentarischer Debatte und einem möglichen Parlamentsbeschluss weitere Ausführungsregelungen. Die praktische Wirkung auf Personalstruktur, Karrierewege und Rekrutierung hängt wesentlich von der parlamentarischen Mehrheitsbildung und gegebenenfalls verfassungsrechtlichen Prüfungen ab.

Befürworter erwarten eine professionellere Führungsausbildung und eine bessere Verzahnung interner Fortbildung mit externer Rekrutierung. Kritiker könnten eine zu starke Zentralisierung der Auswahlprozesse oder Einschränkungen der Mitbestimmung anführen. Faktisch steht die geplante Befassung im Consell Executiu am 6. Oktober 2026 sowie die Existenz der zugrunde liegenden Regierungsdokumente. Weitere Details werden mit der parlamentarischen Behandlung und den anschließenden Durchführungsakten konkretisiert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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