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Generalitat erweitert Überschwemmungsparks bis zum Barranco de l’Horteta

Die Generalitat Valenciana dehnt ihr Projekt überschwemmungsfähiger Parks um rund vier Kilometer bis zum Barranco de l’Horteta in Torrent aus, um den Hochwasserschutz im Einzugsgebiet des Poyo zu stärken.

Die Generalitat Valenciana erweitert das Projekt überschwemmungsfähiger Parks um etwa vier Kilometer bis zum Barranco de l’Horteta in Torrent (Provinz Valencia). Ziel ist es, den Abfluss in Starkregenlagen besser zu dämpfen, Retentionsflächen zu schaffen und den Schutz vor extremen Wetterereignissen zu erhöhen. Das Vorhaben bezieht sich auf einen Zufluss des Poyo und ergänzt das bereits laufende Programm an Túria und Poyo.

Nach Angaben der Regionalregierung sollen im neuen Abschnitt am Barranco de l’Horteta Rückhalte- und Überflutungsflächen, aufgewertete Uferzonen sowie Erholungsbereiche miteinander verknüpft werden. Der Schwerpunkt liegt auf hydraulischer Funktionalität: Wege, Grünflächen und Freizeitnutzung werden so geplant, dass sie die Hochwasserfunktion nicht beeinträchtigen. Damit folgt die Generalitat dem Ansatz der sogenannten „parques inundables“, die als mehrgliedrige Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen konzipiert sind.

Das Ayuntamiento de Torrent hatte die Einbindung des Barranco de l’Horteta als vordringlich bezeichnet. Zur Begründung verweist die Stadt auf die hydrologische Rolle des Zuflusses zum Poyo, der bei Starkregenereignissen wiederholt kritisch war. Die Unwetterserie DANA 2024 hatte in Teilen der Comunitat Valenciana erhebliche Schäden verursacht und die planerischen Arbeiten an dem Netzwerk überschwemmungsfähiger Parks beschleunigt. Konkrete Elemente, über die zwischen Generalitat und Kommune gesprochen wird, umfassen zusätzliche Rückhalteflächen, Renaturierung der Ufer, die Eindämmung invasiver Schilfbestände sowie eine gesicherte Erschließungsachse für Einsatzfahrzeuge entlang des Gewässers.

Zeitpläne für einzelne Bauabschnitte, Kostenschätzungen und die rechtliche Ausgestaltung der Flächenbereitstellung sind noch offen. Diese Punkte sollen in weiteren Abstimmungen zwischen der Generalitat Valenciana, der Diputación und den betroffenen Kommunen präzisiert werden. Zuständigkeiten, Finanzierungsanteile und Umweltprüfungen sind nach Behördenangaben Teil der anstehenden Planungsrunden.

Mit der Erweiterung rückt die Regionalregierung ihrem Ziel näher, entlang von Túria und Poyo ein zusammenhängendes Netz von Retentions- und Grünräumen zu schaffen. Dies dient aus Sicht der Planer einem doppelten Zweck: der Verringerung des Hochwasserrisikos in dicht besiedelten Lagen des Großraums Valencia und der ökologischen Aufwertung stark belasteter Gewässerkorridore. Aussagen zur Wirksamkeit beziehen sich auf die erwartete Abflachung von Hochwasserwellen und die Reduzierung lokaler Überflutungen; belastbare Zahlen zur künftigen Schutzwirkung liegen noch nicht vor und werden erst mit den Detailplanungen und Genehmigungen erwartet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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