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Gedenkmärsche aus Albal und Benetússer vereinen sich am Barranco del Poyo und fordern Aufklärung

Am 29. Oktober 2026 zogen stille Märsche aus Albal und Benetússer zum Barranco del Poyo, um an die 233 Todesopfer der DANA vom 29. Oktober 2024 zu erinnern und politische Verantwortung sowie Schutzmaßnahmen zu…

Kurzmeldung

Am 29. Oktober 2026 haben zwei stille Gedenkmärsche aus Albal und Benetússer am Barranco del Poyo zusammengefunden, dem symbolischen Ort der Überschwemmungen vom 29. Oktober 2024. Organisiert von den Comités Locales de Emergencia y Reconstrucción (CLER) und unterstützt von mehreren Opferverbänden, erinnerten Hunderte Teilnehmende an die 233 Todesopfer, forderten Wahrheit, Gerechtigkeit und konkrete Maßnahmen zur Schadensbegrenzung.

Die beiden Züge zogen in Stille und bei Kerzenlicht durch die Ortskerne und trafen auf der Brücke zusammen, die die Gemeinden Catarroja und Massanassa verbindet. Vor Ort verlasen Vertreterinnen und Vertreter der Opferinitiativen ein gemeinsames Manifest: Es forderte beschleunigte Ermittlungen, vollständige Transparenz zu Alarmierungs- und Evakuierungsentscheidungen sowie die zügige Umsetzung bereits empfohlener Hochwasserschutzprojekte.

Anklang fand auch die Kritik an jüngeren Bau- und Infrastrukturvorhaben in überflutungsgefährdeten Bereichen. Die Organisatoren warnten, dass großflächige Neubaupläne Risikoflächen weiter versiegeln könnten und Mittel von Prävention und Anpassung abziehen würden. Sie forderten, dass Gefahrenkarten, Fließpfade und Rückhalteräume bei der Raumplanung verbindlich berücksichtigt werden.

Parallel fanden in Valencia und weiteren betroffenen Orten Gedenkakte statt; mehrere Verbände sagten zudem ihre Solidarität mit den Opfern des kürzlich verübten Eisenbahnunfalls in Urda zu. Zu den offenen Punkten zählen weiterhin strafrechtliche und disziplinare Untersuchungen zur Ereignisbewältigung vom 29. Oktober 2024: Nach offiziellen Angaben laufen Ermittlungen zu Alarmierung, Warnketten und Entscheidungsabläufen; belastbare Ergebnisse liegen bislang nicht vor.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten, der öffentliche Druck dürfe nicht nachlassen, bis Institutionen Verantwortungen klären und Schutzstandards umgesetzt haben. Für die Region bleibe der Barranco del Poyo ein Mahnmal und ein Prüfstein dafür, ob Ankündigungen in dauerhafte Vorsorge und sichtbare Infrastrukturmaßnahmen münden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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