Santiago de Compostela, 24. September 2026 — José López Campos, Kultur-, Sprach- und Jugendminister der Xunta de Galicia, hat die Rolle von Kultur und Kulturerbe für das kommende Ano Santo 2027 hervorgehoben. Er erklärte bei einer in Santiago de Compostela organisierten Präsentation, neben der spirituellen Dimension sollten Kultur und Erbe zentrale Pfeiler des Xacobeo 2027 sein. Die Xunta wolle dazu Verwaltung, Kirche, Zivilgesellschaft und Wirtschaft enger verzahnen. Wörtlich sprach López Campos von einem Ziel, 2027 zum „großen Jahr der Galicia Calidade“ zu machen. Anwesend waren nach offiziellen Angaben auch der Direktor des Tourismus von Galicien, Xosé Merelles, sowie der Xacobeo-Kommissar Marcos Gómez.
Konkreter Anlass der Äußerungen war die Vorstellung von Programmlinien, die das Erzbistum Santiago de Compostela für das Heilige Jahr vorbereitet. Die Xunta bekräftigte dort ihre Unterstützung der kirchlichen Initiativen. In den vergangenen Monaten hatte die Regionalregierung bereits Projekte zur Dezentralisierung kultureller Angebote, Maßnahmen an Infrastruktur sowie Förderlinien für Museen und kirchliche Sammlungen angekündigt. Am selben Tag stellte die Xunta-Spitze in Madrid zudem eine neue landesweite Kampagne zur Bewerbung des Xacobeo 2027 vor. Darauf verwies auch Präsident Alfonso Rueda, der auf geplante zentrale und regionale Aktionen in den kommenden Monaten abhob.
Fakten und Kontext: Die amtliche Mitteilung der Xunta vom 24. September 2026 dokumentiert die Teilnahme von López Campos an der Präsentation in Santiago de Compostela und führt die Unterstützung der Regionalregierung für die kirchlichen Planungen aus. Übereinstimmende Berichte spanischer Agenturen nennen die touristische Vermarktung des Ano Santo 2027 als strategische Priorität der Xunta de Galicia. Zahlen zu Budgets, endgültigen Programmdaten oder vertraglichen Vereinbarungen wurden in den vorliegenden Verlautbarungen nicht genannt.
Zugeschriebene Aussagen: López Campos betonte, Kultur und Erbe sollten neben der religiösen Dimension gleichrangig stehen, und rief zur Zusammenarbeit öffentlicher und privater Akteure auf. Hinweise auf mögliche Ehrengäste oder internationale Großleihgaben blieben allgemein.
Ausblick: Nach Angaben der Regionalregierung sind in den kommenden Monaten Entscheidungen zu Ausstellungsprojekten, Leihgaben aus Museumsbeständen und größeren Veranstaltungsformaten zu erwarten. Sie dürften die kulturelle und touristische Bilanz Galiciens im Kalenderjahr 2027 maßgeblich prägen. Bislang liegen keine abschließenden Finanzangaben oder verbindlichen Terminpläne vor; die weiteren Details sollen nach Abstimmung zwischen Xunta de Galicia, Erzbistum Santiago de Compostela und privaten Partnern folgen.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).