Die Xunta de Galicia hat in Laxe die kostenlosen Betreuungsangebote für Kinder von 0 bis 3 Jahren erweitert. Bei einem Besuch am 23. September 2026 stellte die Delegierte der Xunta, Belén do Campo, den ausgebauten Punto de Atención á Infancia vor. Nach Behördenangaben erhöht die Maßnahme die Zahl der kostenfreien öffentlichen Plätze in der Comarca Bergantiños-Costa da Morte auf 197. Landesweit profitiert die von der Regionalregierung finanzierte Kostenfreiheit im Bereich 0 bis 3 Jahre derzeit laut Xunta de Galicia mehr als 32.000 Familien.
Die Ausweitung in Laxe ist Teil einer seit 2022 schrittweise umgesetzten Politik, die frühkindliche Bildung und Betreuung in Galicien flächendeckend kostenfrei zu machen. Nach Angaben der Xunta de Galicia gilt die Regelung für Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft, für Zentren der sozialen Initiative sowie für private Anbieter, sofern sie an dem Programm teilnehmen.
Die Verwaltungsgrundlagen für das laufende Schuljahr 2026/27 sind in der Orde vom 4. September 2026 festgelegt, die im Diario Oficial de Galicia veröffentlicht wurde. Die Verordnung regelt Verfahren, Fristen und Bedingungen für die Gewährung von Fördermitteln an Träger, unter anderem Anforderungen an Registrierung, Personalqualifikation und Dokumentation für die Förderberechtigung.
Im regionalen Kontext verweist die Regierung darauf, dass Galicien beim Anteil der Einschulung im ersten Zyklus der frühkindlichen Bildung im spanischen Vergleich führend sei und nach jüngsten Angaben der Sozialabteilung eine Quote von nahe 65 Prozent erreiche. Diese Aussage ist eine Eigenbewertung der Xunta de Galicia. Zugleich hatten Verbände und Einrichtungen in der Vergangenheit wiederholt auf Engpässe bei Plätzen und Fachpersonal hingewiesen. In regionalen Berichten wurden zudem Verzögerungen bei der Inbetriebnahme einzelner lokaler Angebote thematisiert, darunter im Frühjahr 2026 diskutierte Verschiebungen in Laxe, die mit der nun gemeldeten Erweiterung überwunden sein sollen.
Für Familien in einer ländlich geprägten Küstenregion wie Bergantiños-Costa da Morte bedeutet die Ausweitung niedrigere Betreuungskosten und zusätzliche Kapazitäten. Für Kommunen und Träger entstehen parallel laufende Anforderungen an Personalgewinnung, Qualitätskontrolle und nachhaltige Finanzierung. Die längerfristige Stabilität des kostenfreien Angebots hängt von künftigen Haushaltsentscheidungen ab; entsprechende Aussagen bleiben Prognosen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).