Madrid, 17. September 2026 – Galiciens Gesundheitsminister Antonio Gómez Caamaño hat in Madrid die jüngsten Vorhaben der Xunta de Galicia zur Erforschung gesunder Langlebigkeit vorgestellt. Anlass war die Präsentation der Veröffentlichung Galicia Vive+, die von María Pilar Rodríguez Ledo koordiniert und bei Ézaro Edicións herausgegeben wurde. Gómez Caamaño hob hervor, dass Galicien mit knapp 1.800 Menschen im Alter von 100 Jahren und darüber über etwa 12 Prozent aller in Spanien registrierten Hundertjährigen verfügt.
Der Conselleiro de Sanidade betonte, Ziel der Gesundheitspolitik müsse es sein, nicht nur die Lebensspanne, sondern vor allem die gesunde Lebenszeit und die Autonomie im Alter zu verlängern. Den größten Effekt verspreche die frühe und konsequente Verankerung gesunder Gewohnheiten über den gesamten Lebensverlauf. Dazu nannte er Hinweise, die auch in der neuen Veröffentlichung zusammengefasst werden: ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, guter Schlaf und die Pflege des seelischen Wohlbefindens.
Als konkrete Instrumente der regionalen Gesundheitspolitik führte Gómez Caamaño den Plan Obesidade Zero und das Präventionsprogramm Adestra a túa Saúde an. Beide Vorhaben sollen Risikofaktoren für chronische Erkrankungen frühzeitig senken und die individuelle Gesundheitskompetenz stärken.
Zentraler Baustein der Forschungsagenda ist das neu gestartete Rexistro galego de persoas centenarias (Regace). Das Register dient der wissenschaftlichen Untersuchung biologischer, genetischer und umweltbezogener Faktoren, die mit hoher Lebenserwartung und erhöhter Gesundheitsspanne einhergehen. Die Auswertung soll dazu beitragen, künftige Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit stärker zu personalisieren und auf die besonderen Bedürfnisse hochaltriger Menschen auszurichten.
An der Veranstaltung in Madrid nahm auch der Präsident des galicischen Parlaments, Miguel Santalices, teil. Der Auftritt unterstreicht den Anspruch der Xunta de Galicia, Galicien als Referenzgebiet für die Erforschung gesunden Alterns sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb der Region zu vertiefen.
Die Aussagen sind offiziellen Mitteilungen der Xunta de Galicia und des Servizo Galego de Saúde vom 17. September 2026 zuzuordnen. Während die präsentierten Zahlen und Programme Tatsachen wiedergeben, zielen die angekündigten Forschungsvorhaben und die abgeleiteten gesundheitspolitischen Anwendungen auf künftige Auswertungen und Entscheidungen ab. Klar getrennt davon stehen Empfehlungen zu Lebensstil und Prävention, die als allgemein akzeptierte gesundheitswissenschaftliche Leitlinien dargestellt wurden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).